Sorgenfrei in den Sommerurlaub

Das gehört in die Reiseapotheke - Tipps vom ADAC

Für einen sorgenfreien Urlaub sollte eine Reiseapotheke mit Medikamenten und Verbandszeug ins Gepäck. Foto: Marén Wischnewski/stock.adobe.com

Wer in den Urlaub fährt, sollte auf eine Reiseapotheke nicht verzichten Das rät die AOK: 

■ Mittel gegen Schmerzen, Fieber, Erkältung (mit den Wirkstoffen Ibuprofen, ASS oder Paracetamol); für Kinder auch als Saft oder Zäpfchen
■ Mittel gegen Magenkrämpfe und Sodbrennen Durchfallmittel (Elektrolyt-Pulver, Medikamente mit dem Wirkstoff Loperamid)
■ Mittel gegen Reiseübelkeit (mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat)

■ Ohrentropfen (bei Badeund Tauchurlauben)
■ Abschwellendes Nasenspray
■ insektenabweisende Mittel (sogenannte Repellentien) mit dem Wirkstoff DEET vor allem in Risikogebieten für Malaria, Zika-Virus, Gelbfieber und Dengue-Fieber, zusätzlich medikamentöse Malaria-Prophylaxe und Moskitonetz falls erforderlich
■ Gel oder Salbe gegen den Juckreiz nach Insektenstichen
■ Sonnenschutzmittel, entsprechend dem Hauttyp und dem Reiseziel
■ kühlende Salbe gegen Sonnenbrand 

■Salbe gegen Entzündungen und Aufschürfungen
■ bei Bedarf Mittel gegen Allergien (Antihistaminika)
■ Erste-Hilfe-Set für Verletzungen mit Verbandsmaterial (Schere, Pflaster, sterile Kompressen, Mullbinden, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Sicherheitsnadeln), Pinzette und Fieberthermometer, Mundschutz. red


Medikamente

Manche Arzneimittel sind derzeit nur schwer erhältlich, oder man muss auf die Lieferung länger warten als normal. Deshalb gilt:rechtzeitig um Rezepte kümmern. Dabei sollte die Vorlaufzeit für einen Arzt-Termin eingeplant werden. Der ADAC Ambulanz-Service rät zudem für eine Urlaubsreise zu einem ausreichend bemessenen Medikamenten-Vorrat. Dieser sollte vor allem bei längeren Reisen über der normalerweise benötigten Menge liegen.red