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Zukunft sichern: Vorsorge für kritische Infrastrukturen und Bevölkerungsschutz

  
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Die Bürger-Uni wurde 2015 mit dem Ziel ins Leben gerufen, interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen kostenlosen Zugang zu wissenschaftlichen Themen zu ermöglichen. Seit 2019 ist der TUM Campus Heilbronn Partner der Veranstaltungen. Dabei wird Wert darauf gelegt, Wissen und Wissenschaft zu aktuellen, gesellschaftsrelevanten Themen, die sowohl eine starke wissenschaftliche als auch gesellschaftspolitische Relevanz aufweisen, für alle zugänglich zu machen. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Heilbronnerinnen und Heilbronner sowie an wissenschaftlich interessierte Menschen aus der Region jeden Alters. Sturzfluten, Niedrigwasserstände oder die Druckkulisse von Kriegen. Die ständigen Krisenmeldungen überfordern viele und führen zu unterschiedlichen Reaktionen, von Sorge bis zum Ignorieren von Nachrichtenmeldungen. Dabei gibt es einerseits Erklärungsmuster, warum wir Krisen und Risiken tagtäglich ignorieren oder in einer Katastrophe überfordert sind. Das kann wichtig sein, um auch Entscheidungsträgern und der gesamten Gesellschaft deutlicher zu machen, wie man mit Krisen umgehen kann. Es werden Vorsorgemöglichkeiten am Beispiel von Klimaextremereignissen und dem Thema ziviler Verteidigung dargestellt. Beim Querschnittsthema kritische Infrastruktur wird deutlich, wie vernetzt unsere Versorgungsdienstleistungen sind und wie abhängig wir davon geworden sind, was wir oft erst bei einem Ausfall realisieren. Hier ergeben sich wiederum Chancen, sektorübergreifend zu denken und auch in Krisen handlungsfähig zu werden. Prof. Dr. Alexander Fekete ist Professor für Risiko- und Krisenmanagement an der Technischen Hochschule Köln. Er arbeitet im Bereich Sicherheitsforschung zu Naturgefahren wie Hochwasser, Erdbeben oder Erdrutschen. Insbesondere deren Auswirkungen auf betroffene Personen, aber auch Strom- und Lieferkettenausfälle, stehen im Blickpunkt seiner Forschung. Arbeitserfahrung hat er dazu an Universitäten, den Vereinten Nationen und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gesammelt.

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