VfB-Trainer Hoeneß findet Kritik am Stuttgarter Taktgeber Stiller nicht passend
Zuletzt waren fast alle Profis des VfB Stuttgart nicht gut, deshalb gab es eine Niederlage beim FC St. Pauli. Vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln kränkelt Angelo Stiller.

Note 4, ausreichend. Diese Zensur wird im deutschen Schulsystem vergeben, wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber insgesamt den Anforderungen noch entspricht. Es war also keine Katastrophenbewertung, die das Fachmagazin „Kicker“ dem Stuttgarter Mittelfeld-Taktgeber Angelo Stiller nach der 1:2-Niederlage des VfB beim Bundesliga-Tabellenvorletzten FC St. Pauli verpasste. Nur wenige Teamkollegen kamen besser weg.
Trainer Hoeneß kann keine grundsätzliche Stiller-Formschwankung erkennen
Aber es ist nunmal so, dass Angelo Stiller besonders beäugt wird, dass es auf seine Leistung besonders ankommt. Als VfB-Trainer Sebastian Hoeneß am Donnerstagmittag in der Spieltags-Pressekonferenz vor der anstehenden Partie gegen den 1. FC Köln mit kritischem Unterton auf Stiller angesprochen wurde, verwies er sogleich darauf, dass der zentrale Mann im Mittelfeld einer sei, der „auf sehr hohem Niveau abliefert“. Er als Trainer könne jedenfalls „nicht erkennen, dass er irgendwie eine Formschwankung hat“.
Im Samstagabendspiel gegen Köln könnte es trotzdem sein, dass Angelo Stiller nicht zur Startelf des VfB Stuttgart gehört, denn er ist leicht erkältet und der Trainer will mit dem wichtigen Spieler „behutsam“ umgehen.
Mit der Leistung des VfB Stuttgart sehr selbstkritisch umgegangen
Es sei allgemein nicht gut gewesen, was man beim FC St. Pauli gezeigt habe, meinte Sebastian Hoeneß. Da habe man auch nichts schöngeredet. „Wir waren sehr selbstkritisch nach dem Spiel.“ Man habe „keine Zweifel gelassen, dass wir uns an die eigene Nase fassen“. Um Punkte mitnehmen zu können, war die Leistung des VfB Stuttgart nämlich nicht ausreichend.
Das soll nun im Heimduell mit dem 1. FC Köln besser laufen. Es muss ja nicht gleich die Gala-Note 1 im Zeugnis stehen.
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