VfB Stuttgart kann trotz der Enttäuschung mit breiter Brust ins Saisonfinale gehen
Gut, dass die Englischen Wochen für den VfB Stuttgart nun vorbei sind, meint unser Autor. Jetzt gibt es vier Endspiele für die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß.
Die Enttäuschung war da und dort groß nach dem 1:1 des VfB Stuttgart in der Fußball-Bundesliga zu Hause gegen Werder Bremen. Wer in die Champions League will, der muss einen gegen den Abstieg spielenden Club schlagen, da sind sich Fans und Spieler einig.
Gut ist, dass die Köpfe des Vereins nicht mehr herumeiern: Wer drei Spieltage vor Schluss auf einem Tabellenplatz steht, der für einen Start in der Königsklasse berechtigt, der muss sich klar bekennen. Das ist der Fall. Weiterhin.
Rotation hat beim VfB Stuttgart in dieser Saison oft sehr gut funktioniert
Die Diskussion, ob es Trainer Sebastian Hoeneß im Bremen-Spiel mit der Rotation von gleich sechs Spielern respektive seiner Belastungsteuerung übertrieben hat, ist müßig. Das hat im Laufe der Saison mit ihren drei Wettbewerben oftmals sehr gut funktioniert. Und jetzt sind die Englischen Wochen ohnehin vorbei, der Kader kam ohne Verletzungen durch die stressigen vergangenen Tage.
Jetzt gibt es nur noch Endspiele: Erst drei in der Liga, dann das in Berlin um den DFB-Pokal. Gut so: Das stärkt die Beine und schärft die Sinne. Es wird kein Marathon, es wird ein Steigerungslauf: Erst geht es gegen die TSG Hoffenheim (Tabellenfünfter), dann gegen Leverkusen (Sechster) und Frankfurt (Siebter), zum krönenden Schluss wartet der FC Bayern München.
Der VfB tut sich mit starken Gegnern leichter
Was den Fans und sicher auch den Profis für die Wochen der Wahrheit hilft: In der Hinrunde gab es für die Stuttgarter in den Spielen gegen Hoffenheim, Leverkusen und Frankfurt sieben Punkte. Der VfB tut sich generell mit starken Gegner leichter als mit Clubs aus der unteren Tabellenhälfte - man denke nur an die 1:2-Niederlagen beim Hamburger SV und beim FC St. Pauli, oder das 3:3 beim 1. FC Heidenheim. Die Enttäuschung muss da wie dort der Vorfreude weichen.
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare