„Nicht normal“ - Sebastian Hoeneß spricht über Zahl der Siege beim VfB Stuttgart
Am Samstagabend kann der Trainer des VfB Stuttgart gegen den 1. FC Köln seinen 53. Sieg in der Bundesliga einfahren. Sebastian Hoeneß wäre dann die Nummer zwei in der Rangliste des schwäbischen Fußball-Bundesligisten. Ein Wundermann steht ganz vorne.

Es könnte ein Spiel für die Geschichtsschreibung werden. Sebastian Hoeneß könnte sich den Ruhm schnappen, zweiterfolgreichster Trainer in der langen VfB-Historie zu werden, gemessen an der Zahl an Bundesliga-Siegen. Sollte der VfB am Samstag (18.30 Uhr/Sky) das Heimspiel gegen den 1. FC Köln gewinnen, würde Hoeneß mit dem bislang noch ganz knapp vor ihm platzierten Helmut Benthaus gleichziehen. Dann käme auch Hoeneß auf 53 Bundesliga-Siege.
Sebastian Hoeneß kann mit Meistermacher Helmut Benthaus gleichziehen
Der Schweizer Benthaus führte den VfB 1984 zur deutschen Meisterschaft. Hoeneß hat eine Vizemeisterschaft möglich gemacht. Die Nummer eins im Klassement der Stuttgarter Liga-Siege ist Jürgen Sundermann, der den Beinamen „Wundermann“ trug. Er steht bei 71 Siegen.
Sebastian Hoeneß kennt die Zahlen, will seine eigene Bilanz nicht kleinreden. „Ich weiß, dass wir eine besondere Entwicklung vollzogen haben.“ Er hat aus dem Beinahe-Absteiger VfB Stuttgart eine Spitzenmannschaft geformt.
Die nun mögliche Marke von 53 Bundesliga-Siegen seit dem Amtsantritt zu Beginn des Aprils 2023 „ist nicht normal, ohne Frage“, trotzdem sei es ihm „für Samstag egal“, denn „zentral ist, dass wir eine gute Reaktion zeigen“.
Wichtig ist beim VfB Stuttgart vor allem der Turnaround nach der Pleite beim FC St. Pauli
Das schwache Spiel bei der 1:2-Niederlage in Hamburg gegen Bundesliga-Kellerkind FC St. Pauli soll sogleich verdrängt werden durch eine Top-Leistung. Dem VfB-Trainer geht es darum, „direkt den Turnaround“ zu schaffen, das habe man in der Vergangenheit „häufig geschafft“, wenn die Leistungskurve mal nach unten gezeigt habe. Jetzt soll gegen den 1. FC Köln also ein Sieg her. Für die persönliche Bilanz von Sebastian Hoeneß, vor allem aber, um dranzubleiben an der möglichen Qualifikation für die Champions League. Zuletzt ist der VfB vom vierten auf den fünften Bundesliga-Tabellenplatz abgerutscht.
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