Diese Zahlen zeigen, warum der VfB Stuttgart und die TSG Hoffenheim oben mitspielen
Im direkten Landesduell am Samstag setzen sowohl der VfB Stuttgart als auch die TSG Hoffenheim auf ihre Stärken, die auch aus einigen Statistiken hervorgehen.
Dass am 15. Spieltag der Tabellenfünfte aus Hoffenheim beim aktuellen Sechsten aus Stuttgart gastiert, das war im vergangenen Sommer bei der Bekanntgabe des Bundesligaspielplans so kaum erwartbar. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) trifft Stuttgarter Heimwucht auf Hoffenheimer Auswärtsstärke. „Das ist eine Überraschungsmannschaft, die gerade als absolute Topmannschaft gilt“, sagt Sebastian Hoeneß als Trainer des VfB Stuttgart vor dem Landesduell über die TSG 1899.
Gegen die Topteams hat sich der VfB Stuttgart bisher schwergetan
Sein VfB Stuttgart bekommt die Vielzahl der Spiele in drei Wettbewerben durch viel Rotation und Kadertiefe hin. Das auf viele Pässe ausgelegte Spiel hat bisher vor allem gegen die Gegner aus der unteren Tabellenhälfte funktioniert.
Hoffenheim kann sich hingegen voll und ganz auf die Liga konzentrieren, hat zudem eine Stammelf gefunden. Die TSG 1899 bekommt unter Trainer Christian Ilzer die Balance aus Defensive und Offensive hin, daran war man in der Vergangenheit immer wieder gescheitert. Das hat viel mit den Sommer-Einkäufen zu tun. „Sie haben sechs, sieben Neuzugänge in der Startelf, die absolute Stammspieler sind“, sagt VfB-Trainer Sebastian Hoeneß vor dem Wiedersehen mit seinem Ex-Verein.
Der Hoffenheimer Aufschwung lässt sich an einigen Statistikwerten festmachen. Sowohl bei der Laufdistanz, also den zurückgelegten Metern, als auch bei den intensiven Läufen und Sprints, ist Hoffenheim absolute Ligaspitze. „Wir sind auch in den meisten Spielen mehr gelaufen als der Gegner. Dann gewinnst du nicht automatisch, aber es ist trotzdem ein Faktor im Fußball“, sagt Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart.

Hoffenheim läuft und läuft und läuft – und foult auch gerne
Mehr Athletik, mehr Intensität wollte man beim Kraichgauclub – und hat sie bekommen. Die Hoffenheimer Profis haben in den bisherigen 14 Spielen über 1400 intensive Läufe mehr als die Stuttgarter absolviert. Der VfB Stuttgart ist bei Sprints und intensiven Läufen Mittelmaß, was aber stark mit der auf Ballbesitz und Dominanz ausgelegten Spielweise zu erklären ist. Der VfB Stuttgart lässt eben den Ball und den Gegner laufen. Beide Teams eint Comeback-Qualitäten, jeweils zehn Punkte wurden nach einem Rückstand noch geholt. Auch das: Ligabestwert.
Immer wieder werden bei Hoffenheim auch Fouls genutzt, um den Rhythmus des Gegners zu brechen. Hoffenheimer Spieler haben bereits 190 Fouls begangen, Stuttgarter nur 137. Übermäßig unfair sind die Kraichgauer jedoch nicht. Es gab bisher keinen Platzverweis.
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