Große VfB-Invasion bleibt aus: TSG Hoffenheim rechnet mit bis zu 8000 Stuttgart-Fans
Anders als in den Vorjahren bleibt die ganz große VfB-Invasion in Sinsheim aus. Das sind die Gründe dafür.
Eine spannende Frage rund um Landesduell TSG Hoffenheim gegen den VfB Stuttgart lautete in den vergangenen Jahren stets: Wie viele Anhänger des VfB Stuttgart sind dabei? Zuletzt galt aus Stuttgarter Sicht in Sinsheim ja immer das Motto von der Metzgerei-Theke: Es darf ein bisschen mehr sein.
In den vergangenen Jahren machten die Stuttgarter das Auswärtsspiel zu einem wahren VfB-Heimspiel, weil jeweils rund 15.000 Gästefans dabei waren. Von bis zu 17.000 war zum Beispiel im Februar 2025 die Rede. Wie viele sind es an diesem Samstag (15.30 Uhr, live im TV)?
Genaue Vorhersagen sind schwierig
Dieses Mal werden es nicht ganz so viele sein, weil nur wenige Tickets in den freien Verkauf der TSG Hoffenheim gingen. 3000 Stuttgarter stehen im Gästeblock, das war schon vorher klar. „Darüber hinaus rechnen wir mit 3000 bis 5000 weiteren Gästefans. Das lässt sich nicht so genau sagen, weil wir in einem Gebiet wohnen, in dem es zu Überlappungen kommt“, sagt TSG-Pressesprecher Jörg Bock. Ob es nun 6000 oder 8000 Stuttgarter werden, das wird sich erst am Samstag zeigen. Klar ist, dass es dieses Mal auch für die Kraichgauer um sehr viel geht, deshalb mehr Interesse als im vergangenen Februar herrscht. Es geht für beide um die Champions League - und damit um viel Geld.
Allerdings ist zum Beispiel denkbar, dass das ein oder andere TSG-Mitglied im Freundeskreis auch Tickets für VfB-Fans besorgt hat. Bis zu vier Tickets durften pro Mitglied gekauft werden. Möglicherweise war so manchem Schwaben die Aussicht auf VfB-Tickets sogar eine TSG-Mitgliedschaft wert. Umgekehrt haben die vielen Schwaben bei VfB-Gastspielen zuletzt auch Spuren und Wunden bei der TSG Hoffenheim hinterlassen. Als André Kreuzwieser Anfang März vor der Wahl zum neuen Präsidenten der TSG Hoffenheim seine Bewerbungsrede hielt, da brachte der später gewählte TSG-Präsident klar zum Ausdruck, dass man dieses Mal gegen den VfB Stuttgart ein echtes Heimspiel haben müsse, sich Bilder wie vor einem Jahr nicht wiederholen dürften.
Hoeneß wird die Unterstützung spüren
Was die beiden Trainer am Samstag erwarten? „Es wird einfach ein ganz besonderes Spiel für sehr viele Menschen werden“, sagt TSG-Trainer Christian Ilzer. Sein Stuttgarter Gegenüber Sebastian Hoeneß sieht es so: „Ich kann nicht sagen, wie viele VfB-Fans es sein werden. Ich kann nur eins sagen: Man wird sie hören, man wird sie spüren. Wir werden dort gemeinsam eine Wirkung erzielen.“
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