Das sagt Grischa Prömel zum möglichen Wechsel zum VfB Stuttgart
Beim 3:0-Sieg der TSG Hoffenheim gegen den SC Freiburg kommt kein anderer Profi auf eine höhere Kilometerleistung. Sportchef Andreas Schicker will ums Bleiben von Grischa Prömel kämpfen. Doch der tendiert wohl in Richtung seines Geburtsorts Bad Cannstatt.

Grischa Prömel hatte womöglich die Zukunft am Fuß. Nach dem 3:0-Sieg der TSG Hoffenheim gegen den SC Freiburg kam der Mittelfeldspieler in weiß-roten Fußballschuhen in die Interviewzone - die würden viel besser zu den weißen Trikots mit rotem Brustring des VfB Stuttgart passen als zum TSG-Blau.
Laut dem Fachmagazin „Kicker“ zeichnet sich ein ablösefreier Wechsel von Hoffenheims Vizekapitän im Sommer immer mehr ab. Beim VfB Stuttgart soll der gebürtige Stuttgarter bereits Bereitschaft zu einem Transfer signalisiert haben, jetzt wird offenbar um die finanziellen Rahmenbedingungen gepokert.
Laut TSG-Sportchef Andreas Schicker hat sich Grischa Prömel Bedenkzeit erbeten
Der Hoffenheimer Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker sagte: „Grischa ist ein brutal wichtiger Spieler für uns, nicht nur auf dem Platz, auch außerhalb vom Platz. Es war so, dass er um einige Tage Bedenkzeit gebeten hat. Wir werden nächste Woche die Gespräche wieder aufnehmen.“ Ihm sei „aber auch klar: Wenn ein Spieler vier, fünf Monate vor Ende des Vertrags noch nicht unterschrieben hat, kann es auch in eine andere Richtung gehen. Aber abgehakt haben wir das Thema noch nicht, und wir werden kämpfen.“
Grischa Prömel spielte am Samstag beim Hoffenheimer 3:0-Sieg gegen Freiburg komplett durch. Mit 13,1 Kilometern Laufleistung war er der Fleißigste aller Spieler auf dem Platz. Der 31-Jährige würde in Stuttgart eine Heimkehr erleben. Am 9. Januar 1995 ist er in Bad Cannstatt geboren worden. Gespielt hat er dann in jungen Jahren aber nicht für den VfB, sondern für die Stuttgarter Kickers.
Grischa Prömel bittet um Verständnis für die Situation
Als Prömel in der Interviewzone des Sinsheimer Stadions gefragt wurde, wie lange man denn noch auf die Verkündung warten müsse, ob er in Hoffenheim bleibt oder wechselt, sagte der 31-Jährige: „So lange, bis ich mich entschieden habe.“ Prömel hofft auf Geduld bei den Fans: „Jeder versteht, glaube ich, die Situation.“ Er will sich noch ein bisschen Zeit nehmen.
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