Bundesliga 
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„Geschenke verteilt“ – was Trainer Hoeneß am 2:2 des VfB Stuttgart nicht passt

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Fast gewonnen. Aber dann eben doch nicht, weil Danny da Costa in Minute 90+1 noch zum 2:2 für den FSV  Mainz 05 trifft. Die Analyse von VfB-Trainer Sebastian Hoeneß. 


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Das Offensichtliche sagte Sebastian Hoeneß zuerst. „Es war ein wildes Spiel.“ Auch eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Der VfB Stuttgart startete stark, lag dann aber verdient 0:1 zurück, führte aus dem Nichts plötzlich mit 2:1 und musste noch den Ausgleichstreffer hinnehmen. 2:2 am Ende, „sicher das gerechtere Ergebnis, als wenn wir gewonnen hätten“, sagte Hoeneß. Aber die möglichen drei Punkte hätte er „trotzdem gerne mitgenommen“. Dann hätte man „von einem dreckigen Sieg gesprochen“.

RB Leipzig ist jetzt punkgleicher Verfolger des VfB Stuttgart 

Aber so kam es nicht. Der Champions-League-Anwärter VfB Stuttgart musste mit einem Punkt zufrieden sein. Der vierte Tabellenplatz in der Bundesliga wurde zwar gewahrt, aber die Schwaben sind jetzt mit 47 Zählern punktgleich mit dem Verfolger RB Leipzig, der durch ein spätes Eigentor des Augsburgers Arthur Chaves noch mit 2:1 siegte.

Der Mainzer Trainer Urs Fischer glaubt, dass der VfB Stuttgart diesen vierten Platz auch zum Saisonende inne haben kann. „Das Zeug habt ihr auf jeden Fall dazu“, sagte er in der Pressekonferenz zum Kollegen Hoeneß. „Sebastian, das wünsche ich dir.“

Trainer Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart.
Trainer Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart.  Foto: Torsten Silz

Der Coach des VfB Stuttgart will aber so weit gar nicht vorausschauen. Ihn wurmten erstmal die Patzer im Spiel beim FAV Mainz 05.  Zum Beispiel „zwei Ballverluste, die du so nicht haben kannst“. Es gab aber keinen 0:2-Rückstand, keinen Stuttgarter K.o., der möglich gewesen wäre. „Es war glücklich, dass wir im Spiel bleiben“, sagte Hoeneß. Da habe man „Geschenke verteilt“.

Doppelschlag des VfB Stuttgart durch Demirovic und Undav 

Und dann kam der 60-Sekunden-Doppelschlag, der aus dem 0:1 ein Stuttgarter 2:1 werden ließ.  Binnen einer Minute trafen die Torjäger Ermedin Demirovic (76.) und Deniz Undav (77.). „Dann sind wir schon in der Lage, was zu kreieren“, sagte der Trainer. Aber in Minute 90+1  glich Danny da Costa noch aus.

VfB-Torwart Alexander Nübel sagte: „Nachdem wir das Spiel gedreht hatten, hatte ich ein sehr gutes Gefühl, dass wir die drei Punkte auf unserer Seite behalten. Doch am Ende hat es nicht ganz gereicht. Das ärgert uns, denn es ist ein bitterer Ausgang der Partie.“

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