29. Spieltag

VfB Stuttgart erledigt HSV „mit links“ – deutlicher Sieg ohne Undav-Tor

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Der Stuttgart gewinnt gegen den Hamburger SV deutlich. Das 4:0 hätte noch höher ausfallen können. Auffallend: Alle Tore werden mit dem linken Fuß erzielt.


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Der VfB Stuttgart hat am Sonntagabend seine Königsklassen-Ambitionen mit einem hochverdienten 4:0 (2:0) gegen den Hamburger SV unterstrichen. Der VfB erledigte den HSV dabei wortwörtlich mit links. Die ersten drei Treffer machten die Herren Stiller, Führich und Mittelstädt nämlich sehenswert mit dem linken Fuß.

Die ärgsten Top-vier-Konkurrenten aus Leipzig (1:0 gegen Borussia Mönchengladbach) und Leverkusen (1:0 in Dortmund) hatten den Stuttgarter Erfolgsdruck in Sachen Champions League durch ihre Samstagsdreier steigen lassen. Mit 56 Punkte aus 29 Spielen ist der VfB Stuttgart nun Tabellendritter, hat vier Zähler Vorsprung auf Rang fünf (Bayer Leverkusen). Aus den Top sechs (14 Punkte Vorsprung auf Eintracht Frankfurt)  - und damit aus den Europapokalrängen - wird sich der VfB nicht mehr verdrängen lassen.

VfB Stuttgart revanchiert sich beim HSV für Hinrunden-Pleite

Die Gastgeber dominierten Spiel und Gegner, doch beinahe wäre den Schwaben nach 15 Minuten wie im Hinspiel (damals zum 1:2 in der Nachspielzeit) ein eigener Standard bei einem HSV-Konter um die Ohren geflogen.

Der junge Spanier Chema ersetzte wie erwartet den gelbgesperrten Kapitän Atakan Karazor als Nebenmann von Angelo Stiller.  Bilal El Khannouss saß zu Spielbeginn erneut nur auf der Bank, Deniz Undav agierte aus tieferer Position heraus, hinter der einzigen Spitze Ermedin Demirovic.  Und der beste deutsche Stürmer spielte eine zentrale Rolle beim sehenswert herauskombinierten Stuttgarter Führungstreffer in Minute 21.

Dieser hatte seinen Ausgangspunkt in einem Vertikalpass von Ramon Hendriks auf Undav. Der Kapitän in Vertretung schickte Jamie Leweling in den Hamburger Strafraum, der den Ball quer auf den freistehenden Angelo Stiller legte, der mit links zum 1:0 vollendete. Der VfB presste hoch – und legte dadurch das verdiente 2:0 (32.) nach. Stiller stibitzte dem Hamburger Grönbaek am Strafraum den Ball. Undav spielte per Hacke den ehemaligen HSV-Jugendspieler Ermedin Demirovic an, der wiederum das Auge für den freien Chris Führich hatte. Auch der zweite VfB-Treffer des Tages ging aufs Konto eines Linksfuß und deutschen WM-Kandidaten.

VfB-Sieg hätte deutlich höher ausfallen können

Der HSV war mit dem 0:2-Rückstand zur Pause noch gut bedient, weil Führich und Undav das 3:0 verpassten. Direkt nach dem Seitenwechsel vergaben die Stuttgarter (Demirovic, Führich) zunächst reihenweise beste Torchancen, bis es Maximilian Mittelstädt in der 56. Minute aus der Distanz besser machte.  Sein Schuss wurde noch von Jordan Torunarigha abgefälscht. Das Spiel war entschieden, der Tabellendritte wollte aber sein Torverhältnis aufpolieren. Auch das könnte ja am Ende den Unterschied zwischen Champions und Europa League ausmachen. Der VfB hätte mehr als das 4:0 durch Bilal El Khannouss (86.) folgen lassen müssen.

Doch die Stuttgarter scheiterten am Torpfosten (der eingewechselte Bilal El Khannouss/79.) oder an sich selbst. Deniz Undav setzte einen Foulelfmeter (81. Torunarigha an Tomas) weit übers Tor und handelte sich auch noch unnötigerweise eine Gelbsperre ein. Am nächsten Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) fehlt Undav somit in München bei den bayrischen Rekordtorjägern.  

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