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3. Handball-Liga Süd
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„Wir müssen aufpassen“: TSB Horkheim empfängt Rhein-Neckar Löwen II zum Topspiel 

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Am Samstagabend dürfte es in der Horkheimer Stauwehrhalle ein hochklassiges Duell geben. Drittligist TSB empfängt den Bundesliga-Nachwuchs der Löwen. Trainer Heß weiß, wie der Gegner zu knacken ist. 

Erneut ein TSB-Heimspiel. Zuletzt gab es in der Stauwehrhalle den Horkheimer 35:31-Sieg gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen.
Erneut ein TSB-Heimspiel. Zuletzt gab es in der Stauwehrhalle den Horkheimer 35:31-Sieg gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen.  Foto: Lina Bihr

Der Tabellenfünfte empfängt den Zweiten. Sollte dem TSB Horkheim (21:11 Punkte) ein Heimsieg gegen die Rhein-Neckar Löwen II (24:10) gelingen, wäre das Team von Trainer Oliver Heß dran an der Talente-Truppe des Handball-Bundesligisten.

In der Hinrunde hat der TSB Horkheim auswärts mit 30:28 gewonnen

Los geht es in der Stauwehrhalle an diesem Samstag um 20 Uhr. Das Hinrundenspiel in der 3. Liga Süd hat der TSB auswärts mit 30:28 gewonnen. Die Horkheimer wissen also, wie sie den Gegner knacken können. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht über die erste und zweite Welle zu viele Tore fangen“, sagt Oliver Heß. „Die Löwen haben individuell sehr starke Spieler und ein schnelles Umschaltspiel. Da wird es auf unseren Rückzug ankommen.“

Der Horkheimer Trainer setzt auf die Verteidigungskraft seiner Mannschaft. „Wir brauchen eine massive 6:0-Abwehr. Wir dürfen da keinen von uns allein lassen, sondern müssen dem Nebenmann helfen.“

Ein Spitzenteam mit jungen Handballern, die bestens ausgebildet sind 

Ins Jahr 2026 ist der TSB erfolgreich gestartet. Die HG Oftersheim/Schwetzingen wurde mit 35:31 bezwungen. Allerdings ging es im Heimspiel am vergangenen Samstag gegen den Vorletzten, nun kommt ein Spitzenteam. Die Junglöwen haben ein hohes Ausbildungsniveau. „Das sind ja Talente, die sie im besten Fall in die Bundesliga hochziehen wollen“, sagt Oliver Heß. „Die machen natürlich auch mal Fehler, aber in dieser Mannschaft geht es darum zu lernen und sich zu entwickeln. Die bleiben bei ihrem Stil, auch wenn sie mal hinten liegen.“

Respekt hat er vor der „sehr variablen 6:0-Deckung“ der Rhein-Neckar Löwen II. „Darauf müssen wir eingestellt sein und die nötige Ruhe am Ball behalten. Sie versuchen, gegnerische Angriffsfehler zu provozieren.“

Nach dem TSB-Sieg gegen Oftersheim/Schwetzingen sieht Heß bei seinem eigenen Team noch Steigerungspotenzial. „Wir machen ein paar technische Fehler zu viel. Und im Rückraum brauchen wir ein bisschen mehr Torgefahr. Aber ich habe aus dem Jahresauftakt vor allem positive Sachen mitgenommen.“ 

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