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„Überragender Auswärtssieg“: TSB Horkheim glänzt beim 26:25 in Würzburg

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Mit einem 6:0-Lauf nach der Pause dreht der TSB Horkheim das Spiel, Mario Urban wird Sekunden vor dem Ende zum Machwinner, nachdem die Wölfe Würzburg ausgeglichen haben. 

Torwart Marco Bitz war ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den TSB Horkheim.
Torwart Marco Bitz war ein wesentlicher Erfolgsfaktor für den TSB Horkheim.  Foto: Seidel, Ralf

Oliver Heß war „wahnsinnig stolz“ auf seine Mannschaft. „Das ist natürlich ein überragender Auswärtssieg“, sagte der Trainer des TSB Horkheim nach dem 26:25 (12:15)-Erfolg bei den Wölfen Würzburg. „Die hatten vorher bis auf ein Spiel alles zu Hause gewonnen.“

Es war ein Horkheimer Signal der Stärke, erst recht nach der frustrierenden 28:31-Niederlage eine Woche zuvor beim TV Bittenfeld II. Der TSB ist jetzt Tabellendritter in der 3. Liga Süd.

Oliver Heß ist mit der Abwehrleistung und dem Torwart extrem zufrieden

„Wir haben eine unfassbar gute Abwehr gespielt – mit einem superguten Marco Bitz dahinter“, freute sich Oliver Heß. „So haben wir über das ganze Spiel hinweg immer wieder Bälle gewonnen und konnten über unser Tempospiel einige Tore werfen.“

Zur Pause hatte es aber nicht gut ausgesehen aus Sicht des TSB. Mit 12:15 lagen die Horkheimer zurück. Doch dann gab es einen ganz starken Start in die zweite Hälfte. Vom 13:16 weg folgte ein 6:0-Tore-Lauf zur 19:16-Führung (40. Minute). Beim 22:18 (46.) lag das Heß-Team sogar mit vier Treffern vorne.

Beim TSB Horkheim fehlen drei Spieler, aber das wird kompensiert 

Der Personalengpass hatte keine entscheidende Schwächung zur Folge. „Adam Soos ist wegen seiner Wadenzerrung ausgefallen, Johannes Rebmann mit Fieber im Bett gelegen, ebenso wie Jan Kanters, unser zweiter Torwart“, sagte der Trainer. „Wir waren schon arg deziminiert und mussten das ganze Spiel mit vier Rückraumspielern durchspielen. Viel wechseln ging nicht, aber die Jungs haben super auf die Zähne gebissen und auch bei Rückschlägen die Köpfe oben gehalten.“

Die Führung war dann nämlich weg. Nach dem Horkheimer 25:22 (55.) glichen die Wölfe 27 Sekunden vor Schluss zum 25:25 aus. „Aber dann haben wir Mario Urban auf außen freigespielt und der haut das Ding rein“, freute sich Oliver Heß. Bei zwei Sekunden Restspielzeit war das die Entscheidung.   

TSB Horkheim: Bitz, Förster - Sacherow, Roth (3), Urban (4), Matusik, Polifka (4), Glaser (2), Thiele, Starz (4), Herrmann (2/2), Schröder (3), Dück (4). Erfolgreichster Wölfe-Werfer: Tim Bauder (7/2). Schiedsrichter: Zeki Kaplan/Benjamin Scheid. Zeitstrafen: 2/2.

Siebenmeter: Wölfe: 3/4; TSB: 2/3.

Zuschauer: 976.

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