TSB Horkheim trifft beim Tabellenletzten auf eine neue Münchner Erfolgsvision
In der 3. Liga Süd spielen die Handballer des TSB Horkheim am Samstagabend beim TuS Fürstenfeldbruck. Der Letzte wird absteigen, aber dann ist ein gewaltiger Höhenflug Richtung Bundesliga angedacht.

Für den TSB Horkheim ist die Partie an diesem Samstag (19.30 Uhr) beim Drittliga-Tabellenletzten TuS Fürstenfeldbruck ein Pflichtsieg-Spiel. Der Tabellenvierte aus Heilbronn will keinen Boden gegenüber den Verfolgern verlieren. Noch vier Spiele sind es, dann ist die Punktspielrunde in der 3. Liga Süd vorbei.
Nach dem 39:34-Heimsieg-Spektakel gegen den ehemaligen Zweitligisten HSG Konstanz fahren die Horkheimer mit ordentlich Rückenwind nach Fürstenfeldbruck. Aber Trainer Oliver Heß weiß, dass auch beim Schlusslicht eine starke Leistung abgerufen werden muss, um zwei Punkte zu holen. „Wir müssen die Anzahl der technischen Fehler gering halten, damit wir den Gegner nicht ins Tempospiel kommen lassen“, betont Heß.
Der Gegner des TSB Horkheim will steil nach oben in die Bundesliga stürmen
Für die Brucker „Panther“ ist mit der jüngsten 27:31-Niederlage in Balingen der Abstieg in die Regionalliga zwar wieder ein Schritt näher gekommen. Im Hintergrund wurde in den vergangenen Wochen aber an einer goldenen Zukunft für den Handballsport in und um München gebastelt. Hauptprotagonisten sind die beiden ehemaligen Nationalspieler Dominik Klein und Steffen Weinhold sowie der einstige TuS-Erfolgstrainer Martin Wild (Aufstieg in die 2. Liga). Klein und Weinhold haben gemeinsam mit Geschäftsführerin Lisa Bieberbach die HG München ins Leben gerufen. Diese Handballgemeinschaft und der TuS Fürstenfeldbruck gehen nun ab der Saison 2026/27 auf Gipfeltour – das ist zumindest der Plan. Unter dem neuen Namen Münchner „Panther“ startet die Männermannschaft zwar in der 4. Liga, aber der langfristige Weg soll in die Handball-Bundesliga gehen.
Wunsch und Wirklichkeit sind noch sehr, sehr weit auseinander. Aber Trainer Oliver Heß vom TSB Horkheim warnt vor der Samstagabend-Gegenwart: „Fürstenfeldbruck wird nach der Bekanntgabe, in den nächsten Jahren in die Bundesliga aufsteigen zu wollen, sicherlich ein Zeichen mit einem Heimsieg setzen wollen.“
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