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33:27 gegen Pforzheim  
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„Super Stimmung“: TSB Horkheim fertigt den Verfolger ab 

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Vor 530 Zuschauern in der Stauwehrhalle setzt der TSB Horkheim mit dem 33:27 gegen die SG Pforzheim/Eutingen ein Ausrufezeichen in der 3. Liga Süd. Gästetrainer Lipps ist hinterher stinksauer. 

Jubel auf der Bank des TSB Horkheim. Das lief richtig gut gegen die SG Pforzheim/Eutingen.
Jubel auf der Bank des TSB Horkheim. Das lief richtig gut gegen die SG Pforzheim/Eutingen.  Foto: Mario Berger

Für Oliver Heß war es ein außergewöhnlicher Genuss-Abend. „Ich finde das mit den besten und schönsten Heimsieg“, sagte der Horkheimer Trainer nach dem 33:27 (16:12) des TSB im Duell Vierter gegen Fünfter gegen die SG Pforzheim/Eutingen. „Wir sind 60 Minuten lang zusammengestanden“, lobte er sein Team. Dann dankte Heß den Fans: „Es war eine volle Halle, es war eine super Stimmung.“

Die Schlussphase vor 530 Zuschauern hatte für den TSB Schaulauf-Charakter. Da konnte nun wirklich nichts mehr schief gehen. Beim 31:22 durch Yannik Polifka war die maximale Führung herausgeworfen. Neun Tore plus. Das war in der 54. Minute.

Yannik Starz ist mit neun Toren der beste Werfer auf dem Feld 

Mit 27:13 Punkten steht der TSB in der 3. Liga Süd sehr gut da. „Wir haben uns oben noch ein bisschen mehr festgebissen“, freute sich Oliver Heß am Samstagabend. Der Überraschungs-Auswärtserfolg bei den Wölfen Würzburg wurde durch den klaren Sieg gegen den Verfolger SG Pforzheim/Eutingen vergoldet. Yannik Starz war mit neun Toren (darunter vier Siebenmeter) der erfolgreichste Torschütze, Andreas Schröder steuerte sechs Treffer zum Horkheimer Jubelabend bei.

Gar nicht gut gelaunt war der Pforzheimer Trainer Alexander Lipps. „Das war ein komplett blutleerer Auftritt von uns“, schimpfte er. „Sehr, sehr bitter“ war dieser Handballabend für ihn. „De facto gewinnt man mit unserer Leistung gegen garniemand.“ Lipps vermisste bei seinen Spielern „jegliche Mentalität“. Er wollte die Horkheimer Freude nicht schmälern, sagte aber: „Schön, dass ihr es als Spitzenspiel ausgerufen habt, da hat aber maximal eine Mannschaft dran teilgenommen.“

In der ersten Hälfte hatten die 530 Zuschauer in der Stauwehrhalle lange Zeit ein enges Spiel gesehen. Immer wieder stand es unentschieden. Aber dann knickte die SG Pforzheim/Eutingen ein. Erst traf Andreas Schröder in der 28. Minute zum Horkheimer 13:11. Mario Urban erhöhte mit dem 15:12 (30.) sogar auf drei Treffer Vorsprung für den TSB. Yannik Polifka packte vier Sekunden vor der Pause noch das 16:12 oben drauf. Damit war der Grundstein zum Heimsieg gelegt.

Torwart Marco Bitz hat mit vielen Paraden Anteil am TSB-Erfolg 

In der 36. Minute hatte der TSB eine Sechs-Tore-Führung herausgeholt, als Louis Dück zum 20:14 traf. Adam Soos sorgte wenig später gar fürs 22:15 (40.). Torwart Marco Bitz hatte mit zahlreichen Paraden Anteil am starken Ergebnis.

Das war die frühe Vorentscheidung. Spätestens mit dem 27:19 durch Yannik Polifka in der 49. Minute war der Deckel endgültig drauf. Einen 3:0-Tore-Lauf des TSB gab es da. Oliver Heß war mit seiner Mannschaft „sehr, sehr zufrieden“. Der Trainer hofft nun darauf, auch im kommenden Auswärtsspiel beim VfL Pfullingen viel Freude empfinden zu dürfen. „Das war nicht immer das beste Pflaster für uns“, sagte er im Rückblick auf diverser TSB-Pleiten in Pfullingen. Es werde „sauschwer“, aber wenn man eine Chance auf ein Ausrufezeichen dort habe, „dann dieses Jahr“.

 

 

TSB Horkheim: Bitz, Kanters - Sacherow, Soos (4/2), Roth (1), Urban (3), Rebmann (2), Matusik (1), Polifka (4), Glaser, Starz (9/4), Herrmann, Schröder (6), Dück (3).

Erfolgreichste Werfer SG: Max Bröhl (4), Jona Mauch (4), Oskar Emanuel (4).

Schiedsrichterinnen: Katharina Heinz/Sonja Lenhardt.

Siebenmeter: TSB: 6/7; SG: 2/2.

Zeitstrafen: 2/2.

Zuschauer: 530.

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