„Super Ergebnis“: 40:31-Schützenfest des TSB Horkheim macht Trainer Heß froh
Der TSB Horkheim schlägt in der heimischen Stauwehrhalle den Aufsteiger SG Köndringen-Teningen. Die Handball-Mannschaft von Oliver Heß steht nach dem 40:31 (18:16) bei 15:9 Punkten.

Standing Ovations in der Schlussminute. In der Horkheimer Stauwehrhalle wurde ein 40:31 (18:16) gegen die SG Köndringen-Teningen gefeiert, ein Samstagabend-Schützenfest in der 3. Liga Süd. TSB-Trainer Oliver Heß freute sich über ein „super Ergebnis“. Er war „sehr, sehr zufrieden.“
Die SG Köndringen-Teningen bleibt auswärts weiter ohne Punktgewinn. 0:12 Zähler lautet jetzt die Bilanz in der Fremde. Der personell geschwächte Aufsteiger musste vor allem ohne seinen bis dahin besten Torschützen klarkommen, ohne Pascal Helm. Er ist verletzt. Maurice Bührer traf neun Mal - ein Niveau, das auch für Helm normal sein kann. „Er ist ein Top-Mittelmann“, sagte Oliver Heß über Pascal Helm, der schon in der 1. und 2. Liga gespielt hat. „Auf den hatten wir uns schon sehr eingestellt.“
SG-Trainer Ivan Mlinarevic sagte über sein geschwächtes Team: „In der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass die Kraft verloren gegangen ist.“ Zum Ende hin habe er „ein paar jungen Spielern aus der zweiten Mannschaft noch eine Chance gegeben“.
Ein Kempa-Tor von Adam Soos zum 28:23
In der 43. Minute sorgte Louis Dück fürs 26:22, erstmals führten die Horkheimer mit vier Toren Unterschied. Als Adam Soos mit einem Kempa-Tor das 28:23 erzielte (46.), waren es fünf Treffer Vorsprung. Mit dem Tempogegenstoß-30:24 von Yannik Starz war endgültig der Deckel drauf.
Der Aufsteiger hielt so gut es eben ging dagegen. Aber es war deutlich zu wenig Substanz auf dem Feld. In der 53. Minute erzielte Louis Sacherow das 36:28 für den TSB. Am Ende stand es 40:31. Mario Urban hatte für den Schlusspunkt gesorgt. Die SG Köndringen-Teningen wurde in der Stauwehrhalle abgewatscht. 8:18 Punkte stehen für die Südbadener jetzt zu Buche. Der TSB kommt in der Tabelle der 3. Liga Süd auf 15:9 Zähler.
Herausragende Torschützen waren Adam Soos mit elf Erfolgserlebnissen (fünf Strafwürfe waren drin) sowie Yannik Starz, der dank seiner Schnelligkeit oft alleine vor dem Tor der Gäste aufgetaucht war. Zehn Treffer gelangen ihm, drei waren Siebenmeterwürfe.
Die Partie beginnt mit sehr viel Tempo und reichlich Toren
18:16 stand es zur Pause für den TSB. Gleich mit sehr viel Tempo von beiden Mannschaften hatte das Spiel begonnen. Ein schnelles Hin und Her war es in der Anfangsphase. In der 13. Minute stand es schon 10:8.
Dann häuften sich die Fehler beim Ballern und im Zusammenspiel. Auf Horkheimer Seite war es mehrfach Linksaußen Yannik Starz, der hundertprozentige Möglichkeiten vergab. Marco Bitz traf allerdings in der 26. Minute von ganz hinten. Der TSB-Torwart visierte präzise das verlassene SG-Gehäuse auf der anderen Schmalseite der Stauwehrhalle an und traf zum 15:13. Diese zwei Tore Vorsprung waren es für den TSB Horkheim auch beim 18:16 nach 30 Spielminuten.
Zwei Rote Karten, beide Teams sind betroffen
Trainer Heß hatte weiterhin auf den verletzten Johannes Rebmann verzichten müssen. In der 32. Minute bekam TSB-Rechtsaußen Nicolas Herrmann die Rote Karte vors Gesicht gehalten. Nach einer unfairen Aktion wurde er disqualifiziert. In der 44. Minute war auch für den bis dahin sechsmaligen SG-Torschützen Peter Feißt die Partie beendet, er wurden nach einem Rempler gegen den mit viel Tempo aufs Gästetor zustürmenden Yannik Starz vom Feld geschickt. Damit waren die Gäste endgültig entscheidend geschwächt.
TSB Horkheim: Bitz (1), Kanters - Sacherow (2), Soos (11/5), Roth (3), Urban (3), Matusik (1), Polifka (1), Glaser (1), Thiele, Starz (10/3), Herrmann (1), Schröder (2), Dück (4).
Beste Werfer der SGKT: Maurice Bührer (9), Peter Feißt (6/4).
Schiedsrichter: Dominik Schek/Lars Zick.
Siebenmeter: TSB 8/10; SG 4/7.
Zeitstrafen: 2/2
Disqualifikationen: Nicolas Herrmann (33., TSB), Peter Feißt (44., SG).
Zuschauer: 330.
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