Sieglos-Serie beendet: Nervenstarker TSB Horkheim gewinnt in Plauen
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In einer hitzigen Schlussphase bewahrt der TSB Horkheim kühlen Kopf und feiert mit einem 31:29 in Plauen den zweiten Auswärtssieg der Saison. Dabei war eine Position der Gäste über 60 Minuten komplett vakant.
War mit sieben Treffern bester Schütze des TSB Horkheim: Yannik Starz.
Foto: Archiv/Berger
Handball-Drittligist TSB Horkheim ist nach zuvor vier sieglosen Spielen in Folge in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Beim SV 04 Plauen-Oberlosa feierte das Team von Trainer Oliver Heß mit 31:29 (17:16) den zweiten Auswärtssieg in dieser Saison. Im Unterschied zu den Vorwochen lag das Spielglück am Ende einer spannenden Partie dieses Mal beim TSB.
Wieder gibt es eine sehr spannende Schlussphase
„Mitte der zweiten Hälfte war das Momentum beim Gegner, aber mit dem siebten Feldspieler und einer offensiven 5:1-Deckung haben wir uns zurück gekämpft“, sagte Co-Trainer Alexander Heß am Sonntag. 28:28 stand es in der Kurt-Helbig-Halle fünf Minuten vor dem Ende. „Spannend können wir“, stellte Heß fest. In der heißen Phase behielt Yannik Starz mit einem Leger von der Siebenmeterlinie zum 29:29 (58.) ebenso die Nerven wie Yannik Polifka und Louis Mönch, die anschließend die zwei Punkte unter Dach und Fach brachten. „Das war heute eine geschlossene und kämpferisch starke Mannschaftsleistung“, lobte Heß sein Team.
Dabei waren die Voraussetzungen nicht gerade ideal. Eine ungewohnt weite Anfahrt. "Wir sind um 12.30 Uhr in Horkheim los", sagte Heß. Und im Bus saß kein einziger etatmäßiger Rechtsaußen. Sowohl Mario Urban als auch Akos Csaba fehlten krankheitsbedingt. Also mussten Yannik Polifka und sogar der Rechtshänder Johannes Rebmann auf der ungewohnten Position aushelfen.
Den besseren Start erwischen die Gastgeber
Die hochmotivierten Gastgeber, die unbedingt die zehnte Niederlage hintereinander verhindern wollten, legten vor stimmungsvoller Kulisse mächtig los. Erst in der sechsten Minute erzielte Kapitän Rico Reichert das erste TSB-Tor zum 1:3. Nach rund zehn Minuten waren die Gäste aber in Sachsen angekommen und holten angeführt vom starken Kevin Bitz den Rückstand nach und nach auf. Es dauerte aber bis zur 24. Minute, ehe Louis Mönch sein Team mit dem 14:13 erstmals in Führung brachte.
In der zweiten Hälfte blieb die Partie ausgeglichen. "Gefühlt bekam Plauen aber ein Übergewicht und wir kamen kaum noch zu einfachen Toren", sagte Heß. Eine Viertelstunde entschied sich das Horkheimer Trainerduo also für eine offensivere Abwehrvariante und den siebten Feldspieler. "Beides schlug sich nicht unmittelbar im Spielstand wider, aber wir stellten Plauen vor neue Aufgaben und zwangen sie häufiger ins Zeitspiel", sagte Heß. Dadurch blieb der TSB im Spiel und im Endspurt das nervenstärkere Team. "Mit den zwei Punkten im Gepäck war die Rückfahrt auch deutlich schöner", sagte Heß.
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