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3. Handball-Liga Süd
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„Mit breiter Brust hinfahren“ – TSB Horkheim will in Pfullingen endlich mal punkten

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Als Tabellenvierter der 3. Liga Süd stehen die Handballer des TSB Horkheim sehr gut da. Gut in Schwung gekommen ist zuletzt aber auch der VfL Pfullingen. Ein Spieler ist besonders gefährlich. 

Andreas Schröder trifft. Gegen die SG Pforzheim/Eutingen gab es zuletzt einen Horkheimer 33:27-Sieg. Wie läuft es nun in Pfullingen?
Andreas Schröder trifft. Gegen die SG Pforzheim/Eutingen gab es zuletzt einen Horkheimer 33:27-Sieg. Wie läuft es nun in Pfullingen?  Foto: Mario Berger

Oliver Heß schaut mit Freude auf die Tabelle. Aber auch mit dem Ehrgeiz, es noch besser werden zu lassen. „Grundsätzlich sind wir natürlich sehr zufrieden mit unserem Jahresstart und den 8:2 Punkten“, sagt der Trainer des TSB Horkheim beim Blick aufs Klassement der 3. Handball-Liga Süd.

Mit 27:13 Punkten ist der TSB Vierter. An diesem Samstag (20 Uhr) sind die Horkheimer beim VfL Pfullingen gefordert. „Wir können mit einer breiten Brust hinfahren“, sagt Oliver Heß. Er weiß aber auch: „Horkheim hat seit x Jahren nichts mehr in Pfullingen geholt.“

Der VfL Pfullingen hat die letzten drei Spiele alle gewonnen 

Das soll diesmal möglichst anders laufen. „Der Förderverein ist mit einem großen Bus dabei, wir wollen auch den Fans gerecht werden.“ Der VfL Pfullingen steht mit 20:20 Punkten im Tabellen-Mittelfeld. „Sie hatten in der Hinrunde viele Verletzungsprobleme und haben deshalb auch viele Punkte liegen lassen. Jetzt sind wieder alle fit und man sieht, welche Qualität in der Truppe steckt“, sagt Oliver Heß. „Sie haben die letzten drei Spiele alle gewonnen.“

Für sein Team dürfte es also eine große Herausforderung werden. „Die Pfullinger spielen in der Abwehr ein sehr offensives 6-0. Da wird viel auf die Zweikämpfe ankommen“, beschreibt der Trainer die Ergebnisse seiner Analyse. Der TSB brauche „Druck in die Tiefe“, man müsse „die großen, schweren Spieler, die sie haben, in die seitliche Bewegung bekommen“. So wollen die Horkheimer „Räume kreieren“ für Durchbrüche.

Für den TSB Horkheim hängt viel davon ab, wie Niklas Roth gebremst werden kann

In der eigenen Defensive wird beim TSB einiges davon abhängen, „wie wir vor allem Niklas Roth stoppen können“. Von ihm hält Oliver Heß sehr viel. „Das ist einer der absoluten Topspieler in der Liga.“ Niklas Roth habe „eine wahnsinnige Dynamik mit ganz viel Masse und Power dahinter“. Es sei, so der Horkheimer Trainer, „nicht möglich, den alleine zu stoppen“. Aber Oliver Heß hat sich „ein paar taktische Kniffe“ überlegt. Er würde gerne in Pfullingen jubeln. 

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