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3. Handball-Liga Süd
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„Die werden brennen“: TSB Horkheim vor hitzigem Spiel beim TV Bittenfeld II

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Der Siegeslauf im Jahr 2026 soll für den TSB Horkheim weitergehen. Es wartet aber eine schwierige Auswärtsaufgabe. Ein Spieler steht besonders im Fokus. 

Wie gehen wir es an? Besprechung im TSB-Trainerteam (rechts: Oliver Heß).
Wie gehen wir es an? Besprechung im TSB-Trainerteam (rechts: Oliver Heß).  Foto: Lina Bihr

Der TSB Horkheim ist stark ins Jahr 2026 gestartet: erst der 35:31-Sieg gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen, dann der 36:27-Topspielerfolg gegen die Rhein-Neckar Löwen II. Der Lauf soll weitergehen, aber jetzt gibt es für den Tabellenvierten der 3. Liga Süd einen Auswärts-Härtetest.

An diesem Samstag (19.30 Uhr) müssen die Horkheimer beim TV Bittenfeld II ran. „Dort in der Gemeindehalle geht es relativ eng zu, da gibt es eine hitzige Atmosphäre“, warnt TSB-Trainer Oliver Heß. „Die Bittenfelder werden auf jeden Fall brennen.“

Zuletzt lief es allerdings nicht rund beim Aufsteiger. Zu Hause musste sich der TVB vom ebenfalls in die 3. Liga Süd aufgerückten TV Erlangen-Bruck mit 22:32 abfertigen lassen, dann setzte es beim HBW Balingen-Weilstetten II eine 29:32-Niederlage. Mit 17:19 Punkten stehen die Bittenfelder aber noch im Mittelfeld des Klassements.

Michael Seiz ist beim TSB Horkheim noch in bester Erinnerung 

Die beiden besten Werfer des Teams gehören zu den Top Ten der Liga: Luca Mauch und Michael Seiz. Seiz ist den Horkheimer Fans noch in sehr guter Erinnerung. Das einstige TSB-Ass ist nach wie vor ein sicherer Siebenmeterschütze. Auch ihm ist es zu verdanken, dass der Aufsteiger eine Heimbilanz von 11:7 Punkten aufweisen kann. Oliver Heß fand die Bittenfelder Leistungen in der Gemeindehalle oft „überzeugend“, doch „das letzte Spiel haben sie echt in den Sand gesetzt“.

Auch im Hinrundenspiel in der Horkheimer Stauwehrhalle musste sich der TVB abwatschen lassen. Mit 37:27 setzte sich das Heß-Team damals im September durch. Davon will sich der TSB-Coach keinesfalls blenden lassen. „Das wird am Samstagabend eine Riesen-Challenge für uns, da müssen wir in jeder Phase des Spiels wach bleiben.“

Trainer Oliver Heß setzt auf das Selbstvertrauen beim TSB 

Er baut auf den Rückenwind des guten Jahresstarts. „Wir haben Selbstvertrauen getankt. Aber das müssen wir auch erstmal auf der Platte umsetzen. Im letzten Spiel vor Weihnachten sind wir aus einer richtig guten Serie gekommen und haben in Balingen gemerkt, dass es nicht reicht, wenn man ein, zwei Prozent zu wenig macht.“ Heß sagte: „Wir brauchen in Bittenfeld eine Topleistung.“

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