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Handball

Den vierten Tabellenplatz halten - TSB Horkheim will im DHB-Pokal dabei sein

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An diesem Samstag (20 Uhr, Stauwehrhalle) empfängt der TSB Horkheim in der 3. Liga Süd die Mannschaft von Saase3 Leutershausen. Ein Heimsieg soll her. 

Yannik Starz ist der erfolgreichste Werfer beim TSB Horkheim. Florian Taafel, der Trainer von Saase3 Leutershausen, hebt den Linksaußen besonders hervor.
Yannik Starz ist der erfolgreichste Werfer beim TSB Horkheim. Florian Taafel, der Trainer von Saase3 Leutershausen, hebt den Linksaußen besonders hervor.  Foto: Berger, Mario

Drei, zwei, eins – vorbei. Nur noch drei Spiele sind es für den TSB Horkheim, dann ist die Punktspielrunde in der 3. Liga Süd beendet. An diesem Samstag (20 Uhr) geht es im vorletzten Heimspiel in der Stauwehrhalle gegen das Team von Saase3 Leutershausen. Es folgen die Begegnungen am Sonntag, 3. Mai, beim TV Erlangen-Bruck und am Samstag, 9. Mai, zu Hause gegen den HBW Balingen-Weilstetten II.

Es sind nur noch Gegner aus der hinteren Tabellenhälfte. Erst der Elfte im Sechzehnerfeld, dann der Dreizehnte, zum Abschluss der momentan Zwölfte. „Aber es bringt nichts, jetzt zu sagen: Das sind drei Pflichtsiege“, meint TSB-Trainer Oliver Heß auch angesichts einer gewissen Personalproblematik im Rückraum. Johannes Rebmann (sicherer Ausfall wegen einer muskulären Thematik in der Wade) und Leon Glaser (Oberschenkelverhärtung, fraglich) sind angeschlagen. „Wenn zwei von sechs Spielern im Rückraum wegfallen, ist das schon ein Thema“, sagt Oliver Heß. „Da müssen wir jetzt von Woche zu Woche schauen. Natürlich ist unser Restprogramm kein brutales, aber die Liga ist im Leistungsniveau eng beisammen.“

Der TSB Horkheim steht knapp hinter Würzburg und ist punktgleich mit Pforzheim

Der TSB Horkheim steht aktuell auf Platz vier der Tabelle. Mit 35:19 Punkten ist man gleichauf mit dem Fünften, der SG Pforzheim/Eutingen. Dritter sind die Wölfe Würzburg mit einem Spiel mehr (36:20). Es geht darum, nicht abzurutschen, denn momentan wäre der TSB für den DHB-Pokal der kommenden Saison qualifiziert. Eigentlich sind die ersten drei Tabellenränge entscheidend für die Teilnahme am DHB-Pokal, aber zweite Mannschaften von Bundesligisten dürfen nicht mitspielen. In der 3. Liga Süd steht der HC Erlangen II mit 37:17 Punkten auf Platz zwei. Deshalb wäre der TSB Horkheim als Vierter dabei. „Also wollen wir unsere Position halten“, sagt Trainer Heß.

Die Mannschaft von Saase3 Leutershausen ist in dieser Runde hinter den Erwartungen zurückgeblieben. „Die hatten eigentlich schon die Top Sechs angepeilt. Aber das ist deutlich verfehlt worden“, so Oliver Heß. In der Hinrunde gab es nach einer TSB-Aufholjagd ein 32:32-Unentschieden. „Sie sind ein bisschen eine Wundertüte. Aber der Rückraum ist absolut top. Den bestmöglich in den Griff zu bekommen, wird der Schlüssel sein“, sagt der Horkheimer Coach.

Das Team von Trainer Heß  kann sich im Rückzugsverhalten verbessern 

Zuletzt beim Offensivspektakel in Fürstenfeldbruck war die Defensivleistung beim TSB durchaus verbesserungsfähig. „Wir wissen, dass wir im Rückzug und im Zweikampfverhalten besser sein können“, fasst Oliver Heß die Eindrücke des Spiels beim Tabellenletzten zusammen.

Leutershausen hat zuletzt klar mit 34:20 gegen Balingen gewonnen. „Dieser Sieg hat uns sehr viel Auftrieb gegeben“, sagt Trainer Florian Taafel. Beim TSB Horkheim hebt er Torjäger Yannik Starz auf Linksaußen ebenso hervor wie Torwart Marco Bitz. „Er hat ihnen schon viele Punkte beschert.“ Diesmal auch? 

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