Bedauerliche Trennung
Beim TSB Horkheim treffen ambitionierte Trainer auf begrenzte Möglichkeiten, findet unser Autor.

Der TSB Horkheim ist ein bodenständiger Verein. Trotz begrenzter Möglichkeiten schaffen es die (ehrenamtlich) tätigen Verantwortlichen Jahr für Jahr, unter den besten 100 Clubs in Deutschland zu sein. In einer Stadt wie Heilbronn, die wenig übrig hat für sportliche Höhenflüge, ist allein diese Kontinuität schon eine bemerkenswerte Leistung.
Dass der TSB überhaupt namhafte Trainer wie Dragos Oprea oder zuvor Michael Schweikardt verpflichten kann, hat er ebendieser kontinuierlichen Arbeitsweise und seinem guten Ruf zu verdanken. Gerade solche jungen, aufstrebenden Übungsleiter geben sich aber nicht lange mit dem Status Quo zufrieden, sie wollen weiterkommen, den nächsten Schritt gehen.
Um sich nicht auf sportliche Abenteuer mit ungewissem Ausgange einzulassen, ist es aber unerlässlich, dass sich der Verein auf allen Ebenen professionalisiert. Das kostet Geld, das den Horkheimern in der benötigten Höhe nicht zur Verfügung steht. Da bleibt am Ende nur die Trennung als bedauerliche, aber einzige Lösung.
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