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3. Handball-Liga Süd
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Auch Würzburg sagt Nein – nicht nur der TSB Horkheim verzichtet auf Aufstiegsrunde

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Tabellenführer Kornwestheim und der Drittliga-Dritte Horkheim haben abgesagt, jetzt auch der Fünfte Würzburg. Der Zweite Erlangen II und der Sechste, die Junglöwen, dürfen nicht in die 2. Liga aufsteigen.  Wer will und darf denn in die Aufstiegsrunde? 


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Topspiel-Wochen für den TSB Horkheim in der 3. Liga Süd: An diesem Samstag (20 Uhr) empfängt der Tabellendritte den punktgleichen Zweiten HC Erlangen II in der Stauwehrhalle, am Sonntag, 29. März, ist der TSB im Derby beim Spitzenreiter SV Kornwestheim gefordert.

Und am 11. April steht das Horkheimer Heimspiel gegen Zweitliga-Absteiger HSG Konstanz im Terminplan. 

Topspiel-Wochen für den TSB Horkheim: Duelle gegen Erlangen, Kornwestheim und Konstanz im Fokus

Es sind drei Härtetests hintereinander. Aber Trainer Oliver Heß schaut erstmal nur auf die nächste Herausforderung, die Zweitvertretung des Bundesligisten HC Erlangen, die zuletzt einen 34:30-Sieg gegen die Wölfe Würzburg bejubeln durfte. 

Niklas Roth trifft beim klaren Horkheimer Heimsieg gegen die SG Pforzheim/Eutingen. Der aktuelle Tabellenvierte aus Pforzheim wäre berechtigt, an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teilzunehmen,
Niklas Roth trifft beim klaren Horkheimer Heimsieg gegen die SG Pforzheim/Eutingen. Der aktuelle Tabellenvierte aus Pforzheim wäre berechtigt, an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teilzunehmen,  Foto: Mario Berger

Aus dem momentanen Spitzenfeld der 3. Liga Süd will oder darf offenbar nahezu keiner in die Aufstiegsrunde zur 2. Liga. Neben dem TSB Horkheim haben auch der SV Kornwestheim und die Wölfe Würzburg (Platz 5) ihren Verzicht bekundet.  Nicht aufstiegsberechtigt sind die Reserveteams des HC Erlangen und der Rhein-Neckar Löwen (aktuell Tabellenplatz 6)

Das ist die Regelung für eine Aufstiegsrunden-Teilnahme

Aus jeder Staffel sind grundsätzlich die beiden top-platzierten Vereine für die Aufstiegsrunde qualifiziert. Ist ein Team aber nicht aufstiegsberechtigt oder bereit dazu, kann der Dritte nachrücken und im Bedarfsfall auch noch der Vierte.

Sollten die zwei Aufstiegsrunden-Tickets allerdings nicht unter den besten vier Teams vergeben werden können, würde nicht der Fünfte nachrücken, sondern die Aufstiegsrunde mit weniger Mannschaften gespielt.

Stand jetzt wäre also der Tabellenvierte SG Pforzheim/Eutingen das einzige Team aus dem Süden, das eine Aufstiegsrunden-Teilnahme anpeilen könnte. 

SG Pforzheim/Eutingen aktuell einziges Team aus dem Süden mit Ambitionen auf Aufstiegsrunde

Nach dem SV Kornwestheim und dem TSB Horkheim waren es nun auch die Wölfe Würzburg, die mitteilten, dass sie in dieser Saison die 2. Handball-Bundesliga nicht anstreben. „Nach vielen erfolgreichen Jahren werden mehrere prägende Spieler, die bereits zu zweitliga-Zeiten im Trikot der Wölfe gespielt haben, ihre aktive Karriere beenden“, hieß es.

Zudem gebe es weitere Abgänge. „Durch diese Veränderungen steht den Wölfen ein größerer Kaderumbruch bevor, der Zeit und eine nachhaltige Planung erfordert. Die Entscheidung ist ausdrücklich nicht als Abkehr von höheren sportlichen Zielen zu verstehen.“

 

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