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Berlin (dpa)
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Weltmeister-Trainerin Inge Wischnewski verstorben

  
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Die erfolgreiche Berliner Eiskunstlauf-Trainerin Inge Wischnewski ist am 11. Juli nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 80 Jahren verstorben, bestätigte ihr Ehemann Heinz Wischnewski der dpa

Inge Wischnewski (l) 1974 mit Schützling Christine Errath. Die Eiskunstlauftrainerin ist am 11. Juli verstorben.
Inge Wischnewski (l) 1974 mit Schützling Christine Errath. Die Eiskunstlauftrainerin ist am 11. Juli verstorben.

Mit ihrem Schützling Christine Errath feierte die in Weißenfels geborene international anerkannte Trainerin ihre größten sportlichen Triumphe. Die Berlinerin wurde 1974 in München Weltmeisterin und holte viermal den Titel der Europameisterin. Bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck holte Christine Errath die Bronzemedaille.

In ihrer eigenen sportlichen Karriere war Inge Wischnewski zwischen 1952 und 1956 viermal DDR-Eiskunstlauf-Meisterin und brachte es auch im Rollkunstlauf zu nationalen Meisterehren. Erst nach der Wende sah die Trainerin ihre einstigen Meister-Schüler Bodo Bockenauer und Ralph Borghard wieder, die Anfang der 60er Jahre Wettkampf-Termine im Ausland zur Flucht in den Westen genutzt hatten. Bis zu ihrem 70. Lebensjahr arbeitete Inge Wischnewski als Trainerin in Norwegen.

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