Slalom-Ausfall in Schladming: Straßer verpatzt Olympia-Test
In Kitzbühel stürmt Linus Straßer auf das Podest - bei der Olympia-Generalprobe in Schladming folgt dann wieder ein Rückschlag. Auch seine Slalom-Teamkollegen patzen.

Skirennfahrer Linus Straßer hat die Generalprobe für die Olympischen Spiele verpatzt. Der Münchner schied beim Nachtslalom von Schladming schon im ersten Durchgang kurz vor der Ziellinie aus. Drei Tage nach seinem dritten Platz beim Weltcup von Kitzbühel erlebte der Routinier damit einen Rückschlag auf dem Weg zu den Winterspielen in Bormio. Der Sieg ging an Henrik Kristoffersen aus Norwegen, der im Ziel vor Freude weinte.
«Es interessiert nicht, was davor ist oder was danach ist», sagte Straßer im Bayerischen Rundfunk angesprochen auf seine Aussichten für Olympia. «Es ist der eine Tag und so werde ich an die Sache auch rangehen.» Der 33-Jährige erkannte in Schladming «richtig gute» Abschnitte bei sich. «Es hilft mir nichts anderes, als das mitzunehmen und weiterzumachen», sagte er.
Kein Deutscher im finalen Lauf in Schladming
Auch Straßers Teamkollegen Sebastian Holzmann und Anton Tremmel schafften es bei dem Flutlichtspektakel in Österreich nicht in den zweiten Lauf. Holzmann kam nur auf Rang 37, Tremmel schied aus.
Kristoffersen indes war der große Sieger des Abends. Er fing mit einem beherzten zweiten Lauf noch seinen zur Halbzeit führenden Teamkollegen Atle Lie McGrath ab und gewann mit 0,34 Sekunden Vorsprung. Der 31-Jährige feierte seinen fünften Schladming-Erfolg und ist bei dem Nachtspektakel nun alleiniger Rekordsieger. «This is my house!», brüllte Kristoffersen nach seinem Sieg mit Tränen in den Augen in die Kamera. Dritter wurde Olympiasieger Clement Noel aus Frankreich.
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