Höpfner mit Playboy-Bob durch die Eisrinne
Wenn die Bobfahrer bei klirrender Kälte in ihren hauchdünnen Anzügen bibbern, wird es Pilot Matthias Höpfner ab diesem Winter richtig warm ums Herz.

Der Weltmeisterschafts-Dritte vom BSC Winterberg lenkt im ab Samstag beginnenden Weltcup-Zirkus den ersten Playboy-Bob durch die Eisrinne. Im Zieleinlauf in Winterberg wird er von leicht bekleideten Playboy-Bunnys im Empfang genommen.
In der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) sorgte bereits Markus Winkelhock mit seinem Playboy-Audi A4 für Aufsehen. Jetzt springt Höpfner für ihn als Werbeträger ein. «Da die Motorsport-Saison vorbei ist, wird Markus die Playboy-Häschen persönlich an Höpfner übergeben», sagte Axel Watter, Manager von Höpfner und Winkelhock. «Playboy ist wie Coca Cola eine Weltmarke und sorgt für Belebung im Bobsport.»
Für Höpfner ist der neue Sponsor ein Glücksfall. «Ich bin begeistert, so eine Marke auf meinem Schlitten zu haben. Die Playmates werden aufgrund der eisigen Temperaturen von uns persönlich bestens gepflegt», sagte der gebürtige Erfurter.
Bobsport und Playboy - diese Verbindung gab es schon einmal im Februar 2004. Damals zog sich «Eislady» Susi Erdmann bei Temperaturen um den Gefrierpunkt in Island zwischen Geysire und Gletscher für den Playboy aus. Zuvor hatten sich im Männermagazin bereits die Eiskunstläuferinnen Katarina Witt und Tanja Szewczenko sowie Wasserspringerin Annika Walter und die Leichtathletinnen Anke Feller und Susen Tiedtke entkleidet.
Andere Spitzensportlerinnen wie Franziska van Almsick, Astrid Kumbernuss, Anja Fichtel, Hannah Stockbauer, Katrin Krabbe oder Franziska Schenk nutzten «die durchsichtigen Vermarktungsmethoden» («Der Spiegel») in anderen Hochglanz-Zeitschriften. Auch Anni Friesinger erhöhte ihren Werbewert mehrmals mit kurvenreichen Fotos. Dass sich nun auch Höpfner nackt vor der Kamera ablichten lässt, ist eher unwahrscheinlich: «Als Mann will ich lieber mit schnellen Kurven in der Eisrinne, als mit blanken Kurven auf dem Foto überzeugen.»
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