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Springfield (dpa)

Michael Jordan in «Hall of Fame»

  
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Michael Jordan ist nun das prominenteste Mitglied der «Hall of Fame» der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA in Springfield im US- Bundesstaat Massachusetts.

Michael Jordan wischt sich bei der Veranstaltung eine Träne aus dem Auge.
Michael Jordan wischt sich bei der Veranstaltung eine Träne aus dem Auge.

Der 46-Jährige wurde zusammen mit David Robinson, John Stockton und Jerry Sloan in die Ruhmeshalle aufgenommen. Aufgrund des großes Interesses fanden die Feierlichkeiten in der Spingfield Symphonie Hall statt, deren Kapazität mit 2600 Plätzen doppelt so groß ist wie die der «Hall of Fame».

«Basketball war immer alles für mich. Ich wollte immer gewinnen», sagte Jordan in seiner Dankesrede. Er gilt als der beste Basketballer der Geschichte, führte die Chicago Bulls in den Neunziger Jahren zu sechs Meistertiteln und wurde fünfmal zum wertvollsten Spieler (MVP) gewählt. Mit der US-Nationalmannschaft gewann Jordan 1984 in Los Angeles und 1992 in Barcelona Olympiagold. Mitglieder des legendären Dream-Teams in der katalanischen Metropole waren auch Robinson und Stockton. Während «The Admiral» Robinson mit den San Antonio Spurs 1999 und 2003 NBA-Champion wurde, scheiterte Stockton 1997 und 1998 mit seinen Utah Jazz in den Endspielen an Jordans Bulls.

Sein ehemaliger Trainer Jerry Sloan ist noch heute der Coach der Jazz und geht mit Utah in seine 21. Saison. Er hat als einziger Trainer der NBA mit nur einem Team mehr als 1000 Spiele gewonnen.

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