Arminia-Präsident richtet Blick nach vorn
Wolfgang Brinkmann, der neue Präsident des Fußball-Zweitligisten Arminia Bielefeld, will den Blick nach vorn richten.

«Wir werden sofort mit der Arbeit beginnen. Und wir wollen kein so großes Augenmerk mehr auf die Zeit legen, die hinter uns liegt», sagte Brinkmann bei seiner offiziellen Präsentation. Vor allem die geplante Ausgliederung des Stadions in eine eigenständige Betreibergesellschaft soll vorangetrieben werden. Das aktuelle Leitungsgremium der Bielefelder konstituierte sich ebenfalls am Montag.
Die finanzschwachen Ostwestfalen hatten den personellen Umbruch am 6. Juni eingeleitet, zwei Tage nach dem endgültigen Erhalt der Zweitliga-Lizenz. Der langjährige Arminia-Chef Hans-Hermann Schwick und Vizepräsident Albrecht Lämmchen waren zuvor von ihren Ämtern zurückgetreten. Daraufhin bestellte der Arminia-Verwaltungsrat am Sonntag das neue Präsidium mit Brinkmann an der Spitze. Außer ihm gehören noch Wilfried Lütkemeier, Andreas Mamerow, Hans-Jürgen Laufer und Detlef Echternkamp dem Gremium an.
Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hatte dem ehemaligen Erstligisten Bielefeld erst am Freitag die neue Spielberechtigung erteilt. Voraussetzung hierfür war ein nachträglich eingereichtes Finanzierungskonzept, mit dem in letzter Sekunde der Nachweis des Schließens einer Deckungslücke von 10,2 Millionen Euro geführt werden konnte.
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