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Aue (dpa)
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Derby Aue gegen Jena fällt aus

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Das für den 7. Februar angesetzte Spiel in der 3. Fußball-Liga zwischen dem FC Erzgebirge Aue und dem FC Carl Zeiss Jena fällt wegen Unbespielbarkeit des Platzes aus.

Nach genauer Prüfung von Stadion und Umfeld sagte eine Platzkommission die Partie ab. «Im Boden steckt noch überall so der Frost, dass Traversen im nicht überdachten Bereich, Zugangswege und Treppen vereist sind. Ebenso sind Teile des Spielfeldes und auch Parkflächen mit Eisplatten überzogen. Sicherheit hat immer oberste Priorität, darum die Absage», sagte Frieder Ullmann von der Platzkommission. Ein Nachholtermin für das Traditions-Derby steht noch nicht fest. Alle bereits verkauften Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit.

Noch wenige Stunden vor der Absage war Jena von der Austragung der Begegnung im Erzgebirge überzeugt. In der Pressekonferenz des Vereins gab der Coach die Favoritenrolle an Aue weiter. «Nur weil Aue zuletzt mit 1:3 gegen Dresden verloren hat, werden wir sie sicher nicht unterschätzen. Uns erwartet ein sehr schwieriges Spiel», sagte Jenas Trainer René van Eck am Donnerstag.

Für Jena wäre es die erste Begegnung in der Meisterschaft in diesem Jahr gewesen. «Natürlich wollen wir mit einem Sieg starten und den Blick weiter nach oben richten», erklärte van Eck. Dass der Verein aber noch einmal ganz oben angreifen kann, hält man in Jena für eher unwahrscheinlich. «Wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz, der Blick auf Platz drei und die damit verbundene Relegation zur 2. Bundesliga wäre völlig verfrüht», betonte Vereinspräsident Peter Schreiber.

In Aue hätten die Thüringer auf ihrem kompletten Kader zurückgreifen können. Einzig Verteidiger Robert Müller musste am Donnerstag mit Fußproblemen pausieren. Van Eck wollte gegen Aue mit derselben Startformation antreten, wie zuletzt im DFB-Pokalspiel gegen den FC Schalke 04 (1:4). «Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir dort guten Fußball gespielt. An die Leistung aus dieser Begegnung können wir anknüpfen», erklärte der Fußball-Lehrer, der seinen Vertrag um zwei Jahre verlängerte.

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