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Kommentar: Diesmal klappt der Nagelsmann-Wechsel zum FC Bayern

  
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Julian Nagelsmann wird Trainer des FC Bayern München werden, das darf als sicher gelten. Die Frage ist nun, zu welchem Preis.

Kein Zweifel, wenn der FC Bayern ruft, wird Julian Nagelsmann diesmal kommen. Weil der 33-Jährige einen besonderen Bezug zu München hat: Dort spielte er einst bei 1860, dort sei wegen seiner familiären Verbindung seine Heimat, dort hat er schon vor Jahren ein Haus gebaut.

Der FC Bayern wollte den im Aktivenbereich noch titellosen Nagelsmann schon 2015 als Jugendtrainer von der TSG Hoffenheim holen, doch damals legte Dietmar Hopp sein Veto ein. Allen ist klar: Diesmal passt es. Nagelsmann ist für den Rekordmeister die verlässlichste Option. Die Sache ist abgemacht, bisher von allen Seiten seriös abgelaufen.

Es geht jetzt also ums Geld. Dass RB Leipzig, das für Nagelsmann vor zwei Jahren fünf Millionen Euro an Hoffenheim bezahlt hat, seinen Cheftrainer nicht einfach so ziehen lässt, ist klar. Aber die kolportierten 30 Millionen sind nicht zuletzt in der Pandemie unmoralisch viel. Wenn die Bayern nun aber einen größeren Betrag für den scheidenden Hansi Flick bekämen; wobei der Deutsche Fußball-Bund, der Flick als neuen Bundestrainer ja gut gebrauchen könnte, aus Prinzip keine Ablösegelder für Trainer zahlt ... - unterhaltsame Gedankenspiele.

Es sind spannende Tage rund um die beiden spannendsten Trainerposten im deutschen Fußball. Man wird eine kreative Lösung finden. In den nächsten Tagen gibt es Klarheit.


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