Tina, Milo und die Flo machen nicht alle Kinder froh
Die olympischen Maskottchen der Winterspiele von Milano Cortina 2026 erhalten alle Athleten bei der Siegerehrung. Nur: Was machen sie damit?

Und wer hat’s erfunden? Die Bayern: Das allererste offizielle Maskottchen bei Olympischen Spielen war Waldi, der bunte Dackel der Nation bei der Sommer-Veranstaltung 1972 in München. Der Schneemann mit dem originellen Namen Schneemann war 1976 in Innsbruck Pionier der Winterspiele. Die Waldis und Schneemänner der 25. Eis- und Schneespiele sind Hermeline, heißen Tina und Milo. Zudem gibt es die Schneeglöckchen Namens die Flo.
Waldi und Schneemann waren die Urväter der Maskottchen
Tina (wie Cortina) ist die Heidi Italiens, ihre Welt sind die Beherge. Tina liebt Kunst und Musik und glaubt an die Kraft der Schönheit. Ihr Bruder Milo (wie Milano), ist das paralympische Maskottchen. Wer genau hinschaut sieht, dass ihm eine Pfote fehlt, deren Funktion von seinem Schwanz übernommen wird – starkes Kerlchen mit starkem Willen. Die Flo sind sechs liebenswerte Schneeflöckchen, sie stehen für Erneuerung und sind unzertrennliche Freunde von Tina und Milo – wie bei jeder Siegerehrung zu sehen ist.

Bei Emma Aicher liegt Plüsch-Tina auf dem Nachtschränkchen
Die Medaillengewinner bekommen nämlich eine Plüsch-Tina, die mit einem die Flo-Glöckchen verbunden ist. Was macht man damit? „Meine liegen auf dem Nachtschränkchen“, sagt Skifahrerin Emma Aicher. „Was habe ich den mit meinem Maskottchen gemacht?“, fragt sich Kollegin Kira Weidle-Winkelmann. „Das habe ich meiner Mutti gegeben“, sagt Rodlerin Julia Taubitz. „Ah“, fällt Kira Weidle-Winkelmann da ein, „meins hat auch meine Mama.“ Rodler Tobias Wendl zeigte bei einem Videoanruf Tina seinem fünfjährigen Sohn, der gesagt habe: „Das will ich nicht. Ich will es in größer!“ Kein Problem, gibt es für 50 Euro im Olympic Shop. Auch online. Oh nein: ausverkauft!

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