Angela Maurer: Medaille vor Augen - am Ende Fünfte
Angela Maurer lag lange auf Medaillen-Kurs, am Ende verpasste sie aber den Sprung aufs Treppchen und wurde WM-Fünfte.

Die 33 Jahre alte Langstrecklerin kämpfte bei den Schwimm-Weltmeisterschaften bis zum Umfallen, konnte in Ostia beim Sieg der Britin Keri-Anne Payne über zehn Kilometer aber nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. «Ich habe alles gegeben», sagte die Mutter eines Jungen, «ich wundere mich, dass ich mit fast 34 noch so mithalten kann. Das war okay, was ich heute gemacht habe.» Und es klang fast wie eine Drohung an die Konkurrenz, als sie feststellte: «Solange ich noch vorn dabei bin, schwimme ich weiter.»
Über 25 Kilometer will die Olympia-Vierte aus Mainz am Lido di Ostio wieder angreifen. Am Vortag hatte der Würzburger Thomas Lurz die Goldmedaille über fünf Kilometer gewonnen.
Keri-Anne Payne siegte nach 2:01:37,1 Stunden mit einer Körperlänge Vorsprung vor Jekaterina Seliwerstowa aus Russland. Die Italienerin Martina Grimaldi wurde Dritte. Stefanie Biller (Schwabmünchen-Nördlingen) landete als 23. im geschlagenen Feld.
Bitter endete das Rennen für die russische Olympiasiegerin Larissa Iltschenko. Die achtmalige Weltmeisterin und Favoritin, die über fünf Kilometer ihre erste Niederlage bei einer WM seit fünf Jahre hatte hinnehmen müssen, stieg nach der Hälfte der Strecke mit Leistenproblemen völlig entkräftet aus.





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