Sanremo (dpa)
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Fünf gebrochene Rippen: «Hätte schlimmer kommen können»

  
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Ein schwerer Sturz überschattet das Frauen-Rennen bei Mailand-Sanremo. Vor allem die Italienerin Debora Silvestri kommt hart zu Fall - hat aber offenbar noch Glück gehabt.

Beim Frauen-Rennen von Mailand-Sanremo hat es einen Horror-Sturz gegeben.
Beim Frauen-Rennen von Mailand-Sanremo hat es einen Horror-Sturz gegeben.  Foto: Marco Alpozzi/LaPresse via ZUMA Press/dpa

Die italienische Radrennfahrerin Debora Silvestri hat bei ihrem Horror-Sturz auf einer Abfahrt des Frühjahrsklassikers Mailand-Sanremo fünf gebrochene Rippen und einen Mikrobruch in der Schulter erlitten. «Nicht das Finale, das ich mir vorgestellt habe. (...) Es hätte schlimmer kommen können. Zeit sich zu erholen, aber keine Sorge, ich komme wieder», teilte Silvestri auf Instagram mit.

Die 27-Jährige war am Samstag auf der Abfahrt der Cipressa über die Leitplanke einige Meter in die Tiefe auf einen asphaltierten Weg gestürzt. Silvestri wurde ins Krankenhaus gebracht, war aber bei Bewusstsein, wie ihr Team Laboral Kutxa mitteilte. 

Bei dem Vorfall waren zunächst einige Fahrerinnen, darunter Ex-Tour-Siegerin Kasia Niewiadoma-Phinney, zu Fall gekommen. Silvestri hatte versucht auszuweichen und war dann über die Leitplanke gegangen. Das gleiche Schicksal teilte eine weitere Fahrerin, die aber offenbar nicht so unglücklich aufgeprallt war und schnell wieder stehen konnte.

Das Rennen gewann die zweimalige Weltmeisterin Lotte Kopecky im Sprint vor der Schweizerin Noemi Rüegg. Auch im Männer-Rennen hatte es einige Stürze gegeben, die aber glimpflicher abliefen. Auch Tadej Pogacar ging zu Boden, der Weltmeister konnte aber trotzdem das Rennen gewinnen.

Lotte Kopecky holte sich bei Mailand-Sanremo den Sieg.
Lotte Kopecky holte sich bei Mailand-Sanremo den Sieg.  Foto: Massimo Paolone/LaPresse via ZUMA Press/dpa
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