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Mannheim (dpa)
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Löwen-Neuzugang Manojlovic darf gegen HSV spielen

  
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Handball-Bundesligist Rhein-Neckar Löwen kann schon im Spitzenspiel gegen den HSV Hamburg auf Neuzugang Nikola Manojlovic zurückgreifen. Das bestätigte Löwen-Manager Torsten Storm.

«Manojlovics Ablösesumme war mit 40 000 Euro zum Glück festgeschrieben. Damit es mit der Freigabe etwas schneller ging, haben beide Clubs vereinbart, dass sein ehemaliger Verein Constanta im Sommer ein Trainingslager bei uns machen kann», so Storm. Der Manager war extra zu einer Tagung des Handball-Weltverbandes IHF nach Köln gereist, um mit seinem rumänischen Kollegen in dieser Sache zu sprechen.

Laut IHF-Regularien hätten sich die Rumänen mit ihrer Freigabe 30 Tage lang Zeit lassen können. Hätten sie diese Frist voll ausgeschöpft, hätte der 27 Jahre alte Rechtshänder Manojlovic nicht spielen können. Die Rhein-Neckar Löwen hatten den Serben Anfang September zusammen mit dem Isländer Snorri Gudjonsson verpflichtet, um den monatelangen Ausfall des verletzten Spielmachers Grzegorz Tkaczyk zu kompensieren.

Trotz der Spielberechtigung für Manojlovic warnte Löwen-Trainer Ola Lindgren vor dem Hamburg-Spiel vor allzu hohen Erwartungen an den Neuzugang. «Gudjonsson wird eine Trainingswoche mit uns gehabt haben, Manojlovic zwei Einheiten. Das ist nicht viel. Wir werden am Freitag auf einem ganz hohen Level spielen müssen», sagte Lindgren. Nach der jüngsten Niederlage in Kiel droht dem Champions-League-Teilnehmer ein Fehlstart mit 2:4 Punkten. «Es gibt Steigerungspotenzial», erklärte der Löwen-Trainer. «Aber jetzt sind wir auf allen Positionen doppelt besetzt. Das ist wichtig. Denn die Saison ist noch lang.»

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