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„Hunger wird noch größer sein“ – DHB-Teammanager mit Kampfansage nach EM-Finale

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Die DHB-Auswahl verliert das Handball-EM-Finale gegen Favorit Dänemark nach einer starken Leistung 27:34. Nach Spielende gibt sich Teammanager Benjamin Chatton kämpferisch.

Deutschland verliert das EM-Finale gegen Dänemark. Die DHB-Stars "können stolz auf sich sein", sagt Teammanager Benjamin Chatton.
Deutschland verliert das EM-Finale gegen Dänemark. Die DHB-Stars "können stolz auf sich sein", sagt Teammanager Benjamin Chatton.  Foto: IMAGO/Marco Wolf

Das EM-Finale ist gerade erst vorbei, da gibt es die erste Kampfansage für die Zukunft auf der DHB-Seite. Die deutschen Handballer sind Vize-Europameister, mussten sich in einem lange Zeit engen Endspiel gegen den Favoriten und Mit-Gastgeber Dänemark geschlagen geben. Das 27:34 spiegelt nicht den Spielverlauf wieder, in dem Deutschland lange Zeit auf Augenhöhe lag. 

„Wir müssen heute den Dänen zum Sieg gratulieren“, erklärt Benjamin Chatton nach Abpfiff gegenüber dem „Zdf“. Der Teammanager der Nationalmannschaft blieb fair, aber machte auch eine Kampfansage. „Heute sind wir enttäuscht, aber morgen wird der Hunger noch größer sein, die Dänen beim nächsten Mal noch mehr zu ärgern.“

„Jungs können stolz sein“ – DHB-Team ist Vize-Europameister

Zweimal trafen die deutschen Handballer im Laufe der Europameisterschaft auf Dänemark. Im ersten Spiel hielten die DHB-Stars rund „40 Minuten gut mit“, im Finale waren es „noch fünf Minuten mehr“. Im nächsten Duell sollen die Minuten weiter wachsen, in denen Deutschland mit dem Primus des Handball mithalten will, laut Chatton. 

Benjamin Chatton lobt die DHB-Auswahl. Der Teammanager blickt auf die Entwicklung seit der Vorbereitung.
Benjamin Chatton lobt die DHB-Auswahl. Der Teammanager blickt auf die Entwicklung seit der Vorbereitung.  Foto: IMAGO/Maximilian Koch

„Es war eine tolle Entwicklung, wie die Mannschaft seit der Vorbereitung agiert hat“, lobt Chatton die deutsche Mannschaft. „Die Jungs können stolz auf ihre Leistung sein.“ Vor den Augen von Bundeskanzler Friedrich Merz sahen die Handballer zwei Rote Karten, eine zu Beginn, eine am Ende des Spiel. Sie kämpften sich immer wieder ran, konnten den zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand aber nicht egalisieren. Auf deutscher Seite überzeugte erneut Andreas Wolff im Tor. Johannes Golla, Juri Knorr und Marko Grgic waren die besten Werfer. 

„Wir hatten das Gefühl, wir waren dichter dran als bisher“, gibt Chatton zu Protokoll. „Wir hatten keine Angst vor den Dänen und wollten die Halle ruhig spielen.“ Vor 15.000 Fans schafften die DHB-Auswahl dieses Unterfangen nicht. Das dänische Heimspiel fand ein Happy End, doch Deutschland ist Vize-Europameister und muss sich nicht verstecken.

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