WM-Medaillen für Englands Kicker 43 Jahre danach
Mit 43 Jahren Verspätung haben die Mitglieder des englischen WM-Kaders, die im Finale der Weltmeisterschaft gegen Deutschland 1966 nicht auf dem Rasen standen, ihre Goldmedaillen erhalten.
Der britische Premierminister Gordon Brown zeichnete damit in seinem Amtssitz in der Downing Street Ron Springett, Peter Bonetti, Jimmy Armfield, Gerry Byrne, Ron Flowers, Norman Hunter, Ian Callaghan, Terry Paine, Jimmy Greaves, George Eastham und John Conelly aus.
Nach dem 4:2-Finalsieg gegen das deutsche Team im Wembleystadion am 30. Juli 1966 waren nur die elf von Trainer Sir Alf Ramsey eingesetzten Spieler geehrt worden. Erst seit 1974 erhalten alle 22 bzw. 23 Spieler des jeweiligen Kaders für die Plätze eins bis drei bei Weltmeisterschaften Medaillen.
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