Flamengo gewinnt zum vierten Mal Copa Libertadores
Danilo und Trainer Filipe Luís führen Flamengo zum nächsten Triumph. Damit liegen Brasilien und Argentinien nun bei Südamerikas Klubturnier mit je 25 Titeln gleichauf.

Der brasilianische Fußballverein Flamengo hat zum vierten Mal die Copa Libertadores gewonnen. In einem brasilianischen Finale besiegte der Club aus Rio de Janeiro seinen Rivalen Palmeiras in der peruanischen Hauptstadt Lima mit 1:0 (0:0). Mit diesem Sieg im «Estadio Monumental» liegt Brasilien nun mit Argentinien gleichauf als Land mit den meisten Titeln bei Südamerikas wichtigstem Klubwettbewerb – jeweils 25.
Danilo da Silva, der lange in Europa unter anderem bei Real Madrid, Manchester City und Juventus Turin unter Vertrag stand, erzielte in der 67. Minute per Kopf das einzige Tor nach Vorlage des uruguayischen Mittelfeldspielers Giorgian de Arrascaeta.
Der Sieg ist ein weiterer Erfolg für Trainer Filipe Luís, der die Mannschaft erst vor gut einem Jahr nach der Entlassung von Tite übernommen hatte. Unter der Führung des ehemaligen Spielers von Atlético Madrid hat Flamengo bereits mehrere Titel in Brasilien gewonnen, darunter die Copa do Brasil. Im Dezember 2023 hatte der Ex-Nationalspieler Filipe Luís seine Profikarriere als Fußballspieler bei Flamengo beendet.
Brasilianische Clubs haben seit 2019 alle Finale gewonnen
Der seit 1960 ausgetragene Libertadores-Cup ist mit der europäischen Champions League vergleichbar. In den vergangenen Jahren haben brasilianische Vereine diesen Wettbewerb dominiert. Seit 2019 haben sie alle sieben Finale für sich entschieden. Flamengo hat neben dem Duell in Lima auch die Ausgaben von 1981, 2019 und 2022 gewonnen - so viele wie kein anderer brasilianischer Verein zuvor.
Rund 50.000 Brasilianer waren für das Finale nach Lima gereist. Am Freitag kam bei einem Unfall ein Fan von Palmeiras ums Leben. Er feierte mit anderen Fans in einem offenen Touristenbus, als er mit dem Kopf gegen eine Brücke prallte und stürzte, wie Medien berichteten.


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