Starkes Triathlon-Debüt: Aber Gelb für Rosberg
Nico Rosberg hat ein glänzendes Triathlon-Debüt gefeiert. Allerdings wäre der Formel-1-Pilot aus Wiesbaden bei seinem sportlichen Ausflug in Kitzbühel beinahe disqualifiziert worden, weil er in der Wechselzone den Radhelm zu früh geöffnet hatte.

«Bei einem Formel-1- Rennen kann er auch nicht in der vorletzten Runde den Helm runter nehmen», sagte Kampfrichter Franz Peer auf der offiziellen Homepage des Triathlon-Weltverbandes.
Der 25 Jahre alte Mercedes-Fahrer benötigte in Kitzbühel sehr beachtliche 2:07:23 Stunden über die olympische Distanz von 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen. «Es war ein großartiges Event - sehr hart, aber ich hatte viel Spaß», sagte Rosberg. Er räumte aber auch ein: «Auf den letzten fünf Kilometern hatte ich keine Energie mehr. Unglaublich, dass sich Leute das antun können.»
Im Fernduell während der Sommerpause schlug er mit seiner Zeit auch Formel-1-Weltmeister Jenson Button deutlich. Der Engländer hatte vor einer Woche in London rund sieben Minuten mehr benötigt, war allerdings auch gesundheitlich angeschlagen ins Rennen gegangen. Und auch beim Vergleich mit Olympiasieger und WM-Spitzenreiter Jan Frodeno konnte sich Rosbergs Zeit sehen lassen. Rosberg war nur rund 14 Minuten langsamer als der deutsche Triathlon-Star, der beim Profi-Rennen Dritter wurde.
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