Eisbären wollen den ersten Matchball in der Playoff-Halbfinalserie gegen Zweibrücken nutzen
Nach zwei Siegen haben die Eisbären Heilbronn in der Serie gegen den EHC Zweibrücken an diesem Freitag den ersten Matchball.

Das Heimspiel war ein Wechselbad der Gefühle, die Auswärtspartie eine klare Sache. Zwei Siege feierten die Eisbären des Heilbronner EC in der Playoff-Halbfinalserie der Baden-Württemberg-Liga gegen die EHC Zweibrücken Hornets bisher. Diesen Freitagabend (20 Uhr) steht nun im heimischen Eisstadion am Europaplatz Spiel drei der Best-of-Five-Serie an. Der erste Matchball für die Eisbären.
Eisbären wollen nicht nochmal nach Zweibrücken fahren
„Wir haben ein Ziel, und das heißt, Meister zu werden“, sagt Torhüter Yanik Haas. Nun geht es aber erstmal darum, die Halbfinalserie für sich zu entscheiden. „Wir wollen das Ding jetzt am Freitag zumachen, wollen nicht noch einmal nach Zweibrücken fahren“, sagt Haas. „Aber es werden 60, vielleicht 65, harte Minuten, denn die wollen sich natürlich auch nicht mit einem 0:3 nach Hause schicken lassen. Aber ich bin guter Dinge, dass wir auch mit dem Momentum, das wir uns aufgebaut haben, gut vorbereitet sind.“
Eisbären waren zunächst nervös und haben viele Fehler gemacht
Die Mannschaft ist laut Jan Hey, dritter Vorstand des HEC, schon wieder einen Schritt weiter als in der Hauptrunde. „Die Abstände haben gepasst“, sagt er über die Playoff-Spiele bisher. „Wir haben uns viel vorgenommen für das erste Spiel“, berichtet Haas über das erste Spiel. „Dann waren wir aber nervös, haben viele Fehler gemacht und hatten eigentlich nach dem Rückstand nicht mehr das Gefühl, noch gewinnen zu können.“
15 Sekunden vor dem Ende erzielten die Eisbären den Ausgleich, erkämpften sich die Verlängerung, in der sie eine Unterzahl überstanden und gewannen schließlich nach Penaltyschießen mit 5:4.
Jeder muss seine Rolle annehmen und akzeptieren
In Zweibrücken war es dann am vergangenen Sonntag eine klare Sache. „Wir sind mit einem 5:1 aus dem ersten Drittel raus“, erzählt Haas, „haben dann aber auch im zweiten Drittel unser Spiel aufs Eis gebracht.“ 8:1 hieß es nach 40 Minuten, 8:3 endete die Partie schließlich. Durchaus eine Ansage vor dem Heimspiel.
„Es ist auch wichtig, dass jeder seine Rolle akzeptiert“, sagt Yanik Haas. „Das Team steht einfach im Vordergrund. Natürlich will man spielen, aber wenn ein anderer spielt, muss man eben eine andere Rolle einnehmen, das Team anderweitig unterstützen. Ob durch Motivation, einen guten Spruch in der Kabine oder mit Aufbauarbeit.“, sagt Haas. „Ich denke, da wir einen Kern haben, der schon länger zusammenspielt, haben wir Vorteile. Wir haben auch enorme Qualität im Kader. Ich denke, wir stehen da gut da.“

Stimme.de