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Eisbären Heilbronn starten mit 5:2-Sieg in Reutlingen in die Finalserie

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Die Eisbären Heilbronn gewinnen Spiel eins der Best-of-Five-Serie bei den Black Eagles Reutlingen 5:2 und setzen früh Druck.

Aiden Wagner (links) und die Eisbären Heilbronn haben das erste Spiel der Finalserie gegen die Black Eagles Reutlingen mit 5:2 gewonnen.
Aiden Wagner (links) und die Eisbären Heilbronn haben das erste Spiel der Finalserie gegen die Black Eagles Reutlingen mit 5:2 gewonnen.  Foto: Marc Schmerbeck

Die Eisbären Heilbronn sind mit einem überzeugenden Auswärtssieg in die Finalserie der Baden-Württemberg-Liga gestartet. Im ersten Spiel der Best-of-Five-Serie setzten sich die Unterländer mit 5:2 (1:0, 3:0, 1:2) bei den Black Eagles Reutlingen durch. Damit sicherten sie sich die wichtige 1:0-Führung.

Heilbronns Coach Sellers lobt den disziplinierten Auftritt

Heilbronns Trainer Kai Sellers zeigte sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Es war ein sehr disziplinierter Auftritt. Wir konnten das Spiel, das wir uns vorgenommen hatten, gut umsetzen.“

Daran gilt es nun an diesem Sonntag um 16 Uhr in Spiel zwei anzuknüpfen. Die Heilbronner wollen dabei den Heimvorteil im Eisstadion am Europaplatz nutzen. 

Heilbronn spielt effizient und setzt Reutlingen früh unter Druck

Von Beginn an präsentierten sich die Gäste effizient und zielstrebig. Heilbronn setzte auf ein einfaches, aber wirkungsvolles Spiel: frühe Abschlüsse, viel Verkehr vor dem Tor und permanenter Druck auf die Reutlinger Defensive.

Diese Herangehensweise zahlte sich aus – vor allem in den ersten beiden Dritteln. Dort legten die Eisbären den Grundstein für den Erfolg. In der achten Minute erzielte Cedric Platz die Führung der Heilbronner. Mit dem 0:1 ging es dann auch in die erste Drittelpause. 

Black-Eagles-Trainer Kraiss kritisiert fehlende Konsequenz

Reutlingens Trainer John Kraiss analysierte die Partie kritisch: „Heilbronn hat sehr einfach gespielt und viel Druck auf unser Tor gemacht. Wir hatten zwar auch Druckphasen und viel Zeit in der offensiven Zone, aber der Unterschied war, dass Heilbronn schnell den Abschluss gesucht hat. Wir hingegen wollten oft noch die bessere Schussposition finden – und haben dadurch viele Möglichkeiten liegen lassen.“

Diese fehlende Konsequenz vor dem Tor sowie individuelle Fehler kosteten die Hausherren den Anschluss. „Die ersten zwei Drittel haben wir verdient verloren“, so Kraiss weiter.

Heilbronn gelingt im zweiten Drittel die Vorentsheidung

Im zweiten Drittel sorgten die Heilbronner schon für die Vorentscheidung. Aiden Wagner legte in Überzahl das 2:0 der Eisbären nach. Marco Haas (36.) und Nico Horter (40.) schraubten das Ergebnis auf 4:0 nach 40 Minuten in die Höhe. Das war für die Reutlinger im Schlussabschnitt nur noch schwer aufzuholen.   

Reutlingen gewinnt das dritte Drittel, der Rückstand bleibt zu groß

Erst im Schlussabschnitt zeigten die Black Eagles eine Reaktion. Nach taktischen Anpassungen konnte Reutlingen das dritte Drittel für sich entscheiden und zumindest Ergebniskosmetik betreiben. Doch der Rückstand war zu diesem Zeitpunkt bereits zu groß, um das Spiel noch zu drehen. Loris Walter verkürzte in der 53. Minute auf 1:4. Doch Eetu Santanen ließ gar nicht erst viel Hoffnung bei den Gastgebern aufkeimen und erzielte nicht einmal eine Minute später das 5:1. Remi Morris gelang in der 54. Minute nur noh das 2:5.   

Kraiss betont den Final-Charakter: Serie bleibt offen

Trotz des klaren Ergebnisses ist die Serie noch offen. Kraiss betonte den Playoff-Charakter der Begegnung: „Das ist ein Finale, Best-of-Five – du musst drei Spiele gewinnen. Wenn wir am Sonntag ausgleichen, steht es wieder 1:1, dann ist alles offen. Sollten wir verlieren, wird es natürlich schwer. Aber auch dann ist noch nicht alles verloren.“

Spiel zwei am Sonntag um 16 Uhr am Heilbronner Europaplatz könnte damit schon richtungsweisend werden. Während Heilbronn den nächsten Schritt in Richtung Titel machen will, stehen die Black Eagles schon etwas unter Zugzwang.

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