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Olympia-Kolumne
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Die olympische Flamme ist aus und das Eiscafé Dolomiti hat geschlossen

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Nudeln, Nockerl, Knödel: Die norditalienische Küche ist nicht nur lecker, sondern geradezu ideal, um die leckeren Zutaten in die Heimat zu exportieren. Ein Blick in den Kofferraum.

Einen Aperol Spritz auf die Winterspiele Mailand Cortina 2026.
Einen Aperol Spritz auf die Winterspiele Mailand Cortina 2026.  Foto: Daniel Vogl

Das olympische Licht ist aus, wir fahr’n nach Haus. Was bleibt von Milano Cortina 2026? Was nehmen wir mit aus den Dolomiten? Lebensmittel – die Rücksitze im Dienstwagen sind umgeklappt. Denn dieses herrliche Fleckchen Erde hat eine italo-altösterreichische Cross-over-Küche. Und die braucht Platz. Sie lässt sich dreiteilen, in eine Knödel-, eine Nockerl- und eine Nudelregion. In Südtirol, auch im ladinischen Teil, dominieren die Knödel. Im Trentino sind die Nockerl zu Hause, unter anderem die spinatgrünen Strangolapreti – nein, man weiß nicht, warum sie Priesterwürger heißen. Im Ampezzaner Tal kommen bevorzugt Nudeln auf den Tisch, oder die ravioliähnlichen Schlutzkrapfen, auch Schlutzer beziehungsweise mezzelune oder casunziel genannt. Beliebt ist auch Polenta, der Maisbrei.

Nicht jeder Speck ist ein echter Speck

Auf dem Heimweg nicht fehlen darf natürlich Speck – was hier etwas anderes bedeutet als zu Hause. Südtiroler Speck ist im Wesentlichen vom Fett befreiter Hinterschinken vom Schwein und sehr zart. Attenzione: Nur Südtiroler Bauernspeck stamm garantiert von Schweinen aus Südtirol. Schade, dass das Blech weltbester Apfelstrudel (Mürbteig! Pinienkerne!) aus dem Hotel Baur am See nicht mehr ins Auto gepasst hat. Alles voll. Mit Stangenkäse aus der Sennerei Drei Zinnen in Toblach. Dem Grana aus dem Trentino. Dem Puzone und dem Ziger aus dem Fleimstal. Dem Schiz und dem Tosèla, dem – Verzeihung, da ging der Appenzeller mit dem Müller durch.

Ein letzter Aperol Spritz auf die Spiele

Und jetzt genießen wir zusammen einen letzten Aperol Spriiitz – cin, cin, geht aufs Haus! Würde mich freuen, wenn Sie künftig beim Passieren einer Eisdiele oder eines Eiscafés mit dem Namen Dolomiti mit großer Freude an die olympischen Tage von Cortina zurückdenken. So mache ich das nämlich auch. Arrivederci!

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