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Olympia-Kolumne
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Betrogene Laegreid-Freundin äußert sich: Happy End in Sicht?

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Norwegens Biathlet Sturla Holm Laegreid hat öffentlich einen Seitensprung gestanden. Seine Ex-Freundin mag ihm nicht verzeihen - und auch sonst hat der 28-Jährige ziemlich Kritik eingesteckt, weil er dem Teamkollegen die Schlagzeilen genommen hat. Was da helfen kann.

Emotionale Achterbahn bei der Siegerehrung: Sturla Holm Laegreid aus Norwegen mit seinem Bronzemedaille aus dem Einzelrennen.
Emotionale Achterbahn bei der Siegerehrung: Sturla Holm Laegreid aus Norwegen mit seinem Bronzemedaille aus dem Einzelrennen.  Foto: Hendrik Schmidt

Um sportliche Erfolge gebührend zu feiern, hält die Musikindustrie einige schöne Stücke bereit. Klassiker sind „We are the champions“, „Simply the best“, die österreichische Kaiserhymne, die eine späte Karriere als deutsche Nationalhymne hingelegt hat. Bei den olympischen Wettkämpfen im Eugenio Monti Sliding Centre in Cortina wird in diesen Tagen nach der Entscheidung gerne „Viva La Vida“ von Coldplay gespielt. Das passt. Das passt immer: Lebe das Leben!

TV-Interview von Laegreid geht nicht nur in Norwegen viral

Genau das hat Sturla Holm Laegreid gemacht. Die ganze Welt hat mitbekommen, dass der Biathlet aus Norwegen übermannt von der nackten Lebensfreude die falsche Frau beschlafen hat. Das Seitensprung-Geständnis des Superstars vor einer TV-Kamera am Dienstag nach dem Einzel ging viral. Er bat seine Ex um Vergebung, machte ein öffentliches Liebesgeständnis. Dass der 28-Jährige die olympische Bühne mit der Bronzemedaille um den Hals missbrauchte, seinem siegreichen Landsmann Johan-Olav Botn die Schlagzeilen stahl, kam im Team Norge überhaupt nicht gut an.

Wenn nichts mehr hilft, hilft Wolfgang Petry

Mittlerweile hat sich die Betrogene zu Wort gemeldet. „Es ist schwer zu vergeben. Selbst nach einer Liebeserklärung vor der ganzen Welt“, schrieb die Frau an die norwegische Zeitung „Verdens Gang“. Schließen wir an dieser Stelle den Vorhang, alles weitere dürfen die beiden gerne unter sich ausmachen. Aber rasch noch ein Tipp, falls Sie von ähnlichen Problemen geplagt werden, demnächst eine Medaille bei Olympia gewinnen und vor eine Kamera treten sollten: Sagen Sie es mit einem schmissigen Sportlied, lassen Sie den Liebesbarden Wolfgang Petry für sich sprechen: „Bronze, Silber und Gold hab ich nie gewollt, ich will nur dich, nur dich allein!“

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