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Durchmarsch der Snooker Spieler der TSG Heilbronn geht weiter

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Das zweite Saisonwochenende stand für die Snooker Spieler der TSG Heilbronn vergangenen Samstag und Sonntag an. Die Mannschaft dominiert die Begegnungen in der zweiten Bundesliga bisher. Nun stehen für die Spieler Einzelturniere an. 

Die Snooker-Mannschaft der TSG Heilbronn um ihren Kapitän Richard Wienold spielen sich nahezu makellos durch die 2. Bundesliga.
Die Snooker-Mannschaft der TSG Heilbronn um ihren Kapitän Richard Wienold spielen sich nahezu makellos durch die 2. Bundesliga.  Foto: Bihr, Lina

Die Snooker-Spieler der Billard-Abteilung von der TSG Heilbronn haben sich über ein einwandfreies Zweitliga-Wochenende gefreut. Am zweiten Spielwochenende der Saison mit den ersten Heimspielen für die Heilbronner siegten sie über den SC147 Karlsruhe und die DJK Offenburg je mit 8:0.

Mit Florian Nüßle, Manuel Ederer, Michael Schnabel und Kapitän Richard Wienold war die TSG mit ihrer A-Besetzung angetreten. Schon die ersten zwei Saisonspiele hatte Heilbronn gewonnen.

Am Samstagnachmittag besiegte die Mannschaft die aus Karlsruhe angereisten Gäste fast makellos. Lediglich einen Frame gewann Frederick Guntermann von den Karlsruhern gegen Manuel Ederer. Alle anderen Partien endeten ohne Gegenwehr für Heilbronn.

Zwei Century Breaks für Florian Nüßle von der TSG Heilbronn

Damit gewann die Heimmannschaft mit 24:1 Frames. Florian Nüßle erzielte dabei gleich in beiden seinen Partien je einen Century Break, also innerhalb eines Frames einen Höchstbreak von über 100 Punkten.

Sonntags ging es fast genauso gut weiter. Beim klaren 8:0 gaben die Heilbronner nur drei Frames an den Gegner ab. Der beste Spieler der Offenburger an diesem Tag, Noah Kodri, nahm Michael Schnabel zwei Frames und Florian Nüßle einen Frame ab, was zum Gesamt-Endstand von 24:3 Frames führte.

Teamkapitän Richard Wienold ist nicht überrascht über die klaren Ergebnisse: „Mit der Aufstellung kommt das nicht unerwartet. Wenn in der Saison alles so kommt, wie erwartet, wird das mit dieser Aufstellung ein Durchmarsch“

Die Mannschaft sei zufrieden damit, in der Tabelle zwischen sich und die Gegner des Wochenendes, Karlsruhe und Offenburg, die vor dem Wochenende noch auf dem Verfolgerplätzen zwei und drei rangierten, etwas mehr Distanz aufgebaut zu haben.

Snooker Mannschaft von der TSG Heilbronn hätte auch in erster Bundesliga Chancen

Aber auch den Blick in die erste Spielklasse, aus der sich die TSG 2022 als Meister freiwillig zurückgezogen hatte, wagt Richard Wienold: „Unverändert würden wir auch in der ersten Liga um den Titel mitspielen.“ Diese Einschätzung hat ihre Berechtigung, so besteht der Heilbronner Kader schließlich aus individuell sehr erfolgreichen Spielern.

Für die Mannschaftssaison bedeutet das aber, dass nicht zu jedem Spieltag die A-Besetzung antreten kann, da die Spieler in Einzel-Wettkämpfen gebunden sind. „Der Rest der Saison wird vielleicht etwas weniger sauber, als dieses Wochenende. Wir planen aber schon mit 24 Punkten aufzusteigen“, sagt Wienold.

Für Florian Nüßle, der hauptberuflich mit Snooker beschäftigt ist, steht in dieser Woche in Leicester, England das Snooker-Turnier „Shoot-Out“ an. Der Österreicher und U 21 Weltmeister von 2021 nimmt als einer der besten Amateure an dem Profi-Turnier teil. Die erste Runde startet am Mittwoch.

Snooker-Teamkapitän Richard Wienold fährt zum Grand Prix

Richard Wienold selbst, Deutscher Meister 2017, 2021 und 2023, verpasste in diesem Jahr durch sein Viertelfinal-Aus seinen vierten Titel. Der Kapitän und sein Teamkollege Manuel Ederer werden am Wochenende zum Grand Prix nach Rüsselsheim fahren.

Für Wienold geht es vor allem um Ranglistenpunkte, um sich für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. „Mein Ziel ist das Halbfinale. An einem guten Tag, wäre auch mehr drin“, sagt der 26-Jährige.

Für die TSG geht es erst 2025 weiter. Erster Gegener des Tabellenführers ist das Liga-Schlusslicht PBC Dreieich-Sprendlingen.

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