So urteilt die Reiterfamilie über die Turnierpremiere auf dem Engelsberg
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Verena Kölz vom SV Leingarten wird mit Delinda in der wichtigsten Prüfung des neuen Turniers von Sven Schlüsselburg Zweite. Es gibt den Wunsch nach mehr.
Noch nicht gelandet, schon richtet sich der Blick auf das nächste Hindernis: Gina-Sophia Giordani vom RC Güglingen mit Contreux im M**-Springen.
Foto: Christiana Kunz
Nicht immer gilt: Wer wagt, gewinnt. Das wissen Springreiter. Und das wissen Veranstalter von Reitturnieren. Im Fall der Engelsberg Classics, dem am Wochenende von Springreiter Sven Schlüsselburg und dem Pferdeleistungszentrum Engelsberg erstmals ausgetragenen Springturnier, hat sich das Wagnis gelohnt. Die Veranstaltung mit ihren elf Prüfungen bis zur mittleren Zwei-Sterne-Klasse kam bei der Reiterfamilie speziell in der Nachbarschaft sehr gut an.
„Hut ab! Das waren tolle Bedingungen. Da kann Sven stolz drauf sein.“
Verena Kölz
„Hut ab! Das waren tolle Bedingungen. Da kann Sven stolz drauf sein“, sagte Verena Kölz. Die 48-Jährige vom SV Leingarten war als Zweite beim abschließenden M**-Springen mit Stechen beste Starterin aus der Region. Die Leingartenerin freute sich über „überdurchschnittlich viele Nennungen“.
Ungewohnt große Starterfelder beim Springturnier des PLZ Engelsberg
Zum Teil waren es in den Prüfungen mehr als 50 Paare. „Das sind wir so nicht mehr gewohnt“, sagte Verena Kölz. Auch die Qualität habe gestimmt: „Das war toller Sport.“ Die Parcourschefs Markus Roll und Alexander Schill hatten ein gutes Händchen, die neun von 23 Paaren im Stechen am Sonntagnachmittag passten. Fabian Beck vom RFV Buchen war mit Quiddidsch im Umlauf der Schnellste – auch im Stechen.
Ausgezeichnete Böden, super Kulisse: Die erste Auflage der Engelsberg Classics ist gut angekommen.
Foto: Christiana Kunz
Seinen 32,20 fehlerfreien Sekunden kam Verena Kölz mit Delinda am nächsten (33,03), was sie selbst etwas überraschte. „Ich bin mit ihr dieses Jahr schon zwei Turniere geritten, jeweils am Sonntagnachmittag im Stechen, zehn Zentimeter niedriger. Da wollte ich schnell sein, hatte aber jeweils rasch einen Abwurf.“ Diesmal passte es.
Jan Köberle vom RFV Öhringen belegt mi Vancouver Platz sieben
Platz drei ging an Lenny Maier (RSG unterm Hohenrechberg) auf Antonia (33,86 Sekunden) und dem sich gebührend zurückhaltenden Gastgeber Sven Schlüsselburg mit Costabit (33,92). Jan Köberle vom RFV Öhringen wurde auf Vancouver Siebter (35,10). Aus der Region waren zudem Gina-Sophia Giordani vom RC Güglingen (16. mit Contreux) und Nick Semler vom RV Ilsfeld (17. mit Dinozzo) am Start.
Ist bei seinem eigenen Turnier im M**-Springen auf Platz vier gelandet: Sven Schlüsselburg.
Foto: Christiana Kunz
„Ich als Pferdewirtschaftsmeister kann das Turnier nur loben“, sagte Franz Semler, Vater des 18-jährigen Nick und zweiter Vorsitzender des Pferdesportkreises Franken aus Abstatt. „Die Böden waren alle top, die Kulisse war super.“ Er habe seinem Nachbarn Sven Schlüsselburg gesagt, dass er das Turnier gerne öfter machen dürfe: „Das ist geschickt für uns und unsere Kunden. So können wir unsere Ausbildungspferde vorstellen und vermarkten.“
Lob von Stephan Faller vom RC Güglingen
Auch Stephan Faller vom RC Güglingen, Veranstalter des Springturniers auf seiner Anlage in Frauenzimmern bis zu S** von 10. bis 12. Juli, freute sich: „Man muss zusammenhalten. Und alle sind froh, wenn jemand etwas macht. Sven hat sich richtig Mühe gegeben.“ Für das Wetter am Samstag konnte niemand etwas, auch nicht für die Temperaturen. Die Größe der Abreitehalle und des Turnierplatzes mögen begrenzt sein, aber das sind nur schwer zu verändernde Rahmenbedingungen; das ist nicht entscheidend.
Veränderung in Öhringen
Die Reiterfamilie ist aufmerksam, die Reiterfamilie freut sich über Berichterstattung. Deshalb weist der RFV Öhringen daraufhin, dass das große Springturnier nicht wie gewohnt im August, sondern mit Qualifikation für das BW-Hallenchampionat bereits von 12. bis 14. Juni stattfindet. „Zu unserem Traditionstermin von 31. Juli bis 2. August veranstalten wir dieses Jahr ein großes Dressurturnier mit Jugend- und Springtag“, teilt der RFV mit. Zudem findet in diesem Rahmen im Juli/August die Qualifikation für den Nürnberger Burg-Pokal statt.
Die Wege der ambitionierten Reiter aus der Region werden sich in den kommenden Tagen kreuzen. So satteln beispielsweise Nick Semler und Verena Kölz über Ostern beim Turnier in Waghäusel-Wiesental. Die nächste Veranstaltung in der Region ist das Muttertagsturnier des RV Schwaigern von 7. bis 10. Mai. Dort gibt es für die Springreiter ein Angebot bis zur Klasse M* – in der Dressur bis zur Klasse S*. Dann gilt wieder: Wer wagt, gewinnt.
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