TSV Heinsheim: Deniz Daniv (Körpergewicht: 62,3 kg) 143 Relativpunkte (Reißen 115 kg / Stoßen 140 kg), Dzhan Zarkov (63,2 kg) 140 KP (108 kg / 147 kg), Natalie Fein (53,8 kg) 82 KP (51 kg / 68 kg), Patrick Carvalho (69,7 kg) 78 KP (96 kg / 115 kg), Roi Tayler Pfister (68,5 kg) 76 KP (93 kg / 110 kg), Christian Martens (87,6 kg) 70,8 KP (108 kg / 138 kg).
Trotz eines Trauerfalls unter der Woche fährt TSV Heinsheim souveränen Sieg in Thüringen ein
Der TSV Heinsheim bleibt in der 2. Gewichtheben-Bundesliga auf Kurs. Beim Thüringer Athletenteam Suhl-Schleusingen gewann das Team aus dem Bad Rappenauer Teilort deutlich, obwohl die Gedanken vieler Gewichtheber um ein anderes Thema kreisten.

Die Pflichtaufgabe beim Thüringer Athletenteam Suhl-Schleusingen hat der TSV Heinsheim mit Bravour gemeistert. Die Mannschaft aus dem Bad Rappenauer Teilort gewann mit 3:0 und 589,8:462,4 Relativpunkten. „Es war von Anfang an sehr deutlich und hätte nur brenzlig werden können, wenn wir irgendwo mit einem Loch operiert hätten oder sonst irgendwas. Aber da jeder Heber seinen ersten Versuch reingemacht hat, war der Sieg nie gefährdet“, bilanziert TSV-Abteilungsleiterin Martina Dosquet. Und das, obwohl die Gastgeber Saisonrekord hoben.
Selbst gestecktes Ziel nicht erreicht: Heinsheim knackt nicht 600-Punkte-Marke
Einziges Manko: Die Heinsheimer erreichten ihr anvisiertes Ziel, die magische Marke von 600 Punkten, nicht. „Es sieht gleich viel besser aus, wenn eine Sechs vorne steht anstatt einer Fünf“, erklärt Dosquet. Die sonst immer sehr kritische Gewichtheben-Chefin nimmt die Heinsheimer Athleten aber direkt in Schutz: „Bei uns gab es am Mittwoch einen Trauerfall. Ferdinand Wittmann ist nach langer Krankheit gestorben. Viele von den Jungs haben seit ihrer Kindheit bei ihm trainiert. Deshalb war es nicht einfach, drei Tage später einen Wettkampf zu bestreiten. Ob die 600 Punkte dann fallen, tritt in den Hintergrund.“
Eine Verlegung kam für die Heinsheimer nicht infrage. Zum einen hätte der Verband so kurzfristig keine Rücksicht genommen, zum anderen wäre es „Ferdinands Wunsch gewesen“, sagt Dosquet. „Wir haben in Trauerflor gehoben. Und logischerweise war die Stimmung gedrückt. Niemand hat den anderen gepusht, jeder hat sich auf seine Versuche konzentriert.“
In der Tabelle gab es keine Veränderungen, weil auch Spitzenreiter SGV Böbingen und der Zweite SV Gräfenroda ihre Wettkämpfe gewannen. Böbingen sogar mit einem Ausrufezeichen: Der Tabellenführer, der in 14 Tagen in Bad Rappenau antritt, sammelte knapp 100 Zähler mehr als die Heinsheimer. nac
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