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Niedernhaller Frauen starten in die 2. Bundesliga

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Junges Team von Spielertrainerin Michaela Kress eröffnet die Hallensaison am Sonntag ab 11 Uhr mit einem Heimspieltag

Von Roland Kull
Müssen sich schnell an das neue Tempo in der 2. Liga gewöhnen: Die Niedernhaller Faustballerinnen um Madeleine Lorenz (links) und Michaela Kreß.
Foto: Archiv/Bertok
Müssen sich schnell an das neue Tempo in der 2. Liga gewöhnen: Die Niedernhaller Faustballerinnen um Madeleine Lorenz (links) und Michaela Kreß. Foto: Archiv/Bertok  Foto: Bertok

Eine ganz neue Erfahrung erwartet die Faustballerinnen des TSV Niedernhall an diesem Sonntag: Sie starten in die Spielrunde der 2. Bundesliga. Trotz über 30-jähriger Bundesligazugehörigkeit hat der TSV Niedernhall noch nie in der 2. Liga gespielt. Nach dem freiwilligen Rückzug aus der 1. Bundesliga und dem Neustart in der Schwabenliga gelang der jungen und neuformierten Mannschaft direkt der Aufstieg in die überregionale Spielklasse. Die 2. Bundesliga deckt das Gebiet der Landesturnverbände Bayern, Thüringen, Sachsen und Schwaben ab. Thüringen ist aktuell nicht vertreten, aus Bayern kommen der TV Segnitz und der TV 1848 Schwabach, aus Sachsen der TV Glauchau-Rothenbach, die anderen sechs Mannschaften stellt der Schwäbische Turnerbund. Die Spielrunde setzt sich aus insgesamt acht Spieltagen zusammen, an dem jedes Team zwei Begegnungen auszutragen hat. Gespielt wird wie in der ersten Bundesliga auf drei Gewinnsätze bis elf, bei zwei Bällen Differenz, maximal bis zum Spielstand von 15:14. Drei Spieltage kann der TSV Niedernhall zu Hause in der eigenen Halle austragen.

Für Niedernhall geht es um den Klassenerhalt

An den Start geht eine ausgeglichene Liga, in der die erstligaerfahrenen TSV Gärtringen und der TSV Schwieberdingen als Favoriten gehandelt werden. Der TV Böblingen, TV Segnitz und die kampfstarken Frauen des TSV Ötisheim werden zu beachten sein. Für Niedernhall gilt es, möglichst frühzeitig die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu holen. Der TSV erwartet am ersten Spieltag (Sonntag ab 11 Uhr) den TV Schwabach aus Bayern sowie den TSV Ötisheim, mit dem zusammen am Ende der letzten Runde bei den Aufstiegsspielen in Neuenstein der Einzug in die 2. Bundesliga gelang. Spielertrainerin Michaela Kress stellt mit dem Durchschnittsalter von 22,1 Jahren mit ihrer Mannschaft das zweitjüngste Team in der Liga. Entscheidend wird dabei sein, wer von den jungen Spielerinnen sich am schnellsten an das schnellere Spiel und die härter geschlagenen Bälle in der höheren Liga gewöhnen wird.

Vier Punkte sind möglich

Ursprünglich war noch Jasmin Pfeiffer als routinierte Abwehrspielerin eingeplant, aber sie sieht Mutterfreuden entgegen und wird diese Hallensaison nicht spielen. Aber in der eigenen Halle, die anders als viele anderen Sporthallen über ausreichend Auslauf an den Seiten verfügt, sind durchaus zwei Punkte für die Niedernhallerinnen drin, mit etwas Glück könnten sogar vier daraus werden. Die Spielerinnen des TSV Niedernhall beim ersten Spieltag: Spielertrainerin Michaela Kress, Isabel Rupp, Vanessa Landwehr, Vivienne Landwehr, Madeleine Lorenz, Lea Süssmuth, Anna-Lena Marmein, Julia Hermann, Ramona Czolkos.

Spiele am Sonntag ab 11 Uhr in Niedernhall: TSV Niedernhall - TV 1848 Schwabach TV 1848 Schwabach - TSV Ötisheim TSV Niedernhall - TSV Ötisheim

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