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Laura Raquel Müller knackt die EM-Norm

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Weitspringerin Laura Raquel Müller erfüllt mit 6,73 Meter die Verbandsvorgabe für Rom. Nur Malaika Mihambo ist in Ettlingen besser.

Erst ist Laura Raquel Müller 6,73 Meter weit gesprungen, dann hoch − vor Freude. In Ettlingen schafft die 20-Jährige die Vorgabe für die EM in Rom.
Erst ist Laura Raquel Müller 6,73 Meter weit gesprungen, dann hoch − vor Freude. In Ettlingen schafft die 20-Jährige die Vorgabe für die EM in Rom.  Foto: IMAGO/Stefan Mayer

Mit guter Laune in den olympischen Sommer: Malaika Mihambo hat das 2. Ettlinger Weitsprung-Meeting als Saisonauftakt für ihre Spezialdisziplin gewählt - und am Sonntag als zufriedene Siegerin mit 6,74 Meter gestrahlt. "Es war vom Wind her etwas schwierig, aber die Anläufe haben gezeigt, dass ich sehr schnell und auf dem richtigen Weg bin", sagte Mihambo.

National ist die Olympiasiegerin jedoch längst nicht mehr als Solistin unterwegs, denn: Nur einen Zentimeter hinter Mihambo hat Laura Raquel Müller (ULG/TSG Öhringen) gelegen. Die 6,73 Meter der 20-Jährigen bedeuten nicht nur eine Bestätigung ihres Bestwertes aus der Halle (6,81), sondern zugleich die Erfüllung der Normvorgabe für die Europameisterschaften in Rom vom 7. bis 12. Juni. Die geforderte Weite liegt bei 6,70 Meter.

Weitspringerin Laura Raquel Müller freut sich über EM-Norm

Der Spaßfaktor bei Laura Raquel Müller hat daher nicht nur wegen des Publikums und den guten Bedingungen gestimmt: "Mit der Leistung bin ich absolut zufrieden. Jetzt geht es Schritt für Schritt voran", sagt das Mitglied des Perspektivteams der Sporthilfe Unterland.

Bereits am Samstag steht der nächste Start der Hohenloherin an, dann beim Silber-Meeting im polnischen Chorzów. "Mal gucken, was es da dann wird", sagt Müller, die in Ettlingen vor Lokalmatadorin Mikaelle Assani (6,64) gelegen hat, deren Trainer Udo Metzler das Meeting organisierte. Selbstbewusstsein gibt Laura Raquel Müller auch, dass sie die wechselnden Winde gut gemeistert hat. Ihr weitester Satz ist ihr bei Windstille gelungen.

Weitere Athleten erfüllen Normen

In der Region ist Laura Raquel Müller derzeit die absolute Vorzeigeathletin, doch es hat noch weitere Normerfüllungen gegeben - wenn auch auf nationalem Niveau. Beim Sprint-Meeting in Mosbach ist Marian Wieland (Sport-Union Neckarsulm) sowohl über 100 Meter als auch über die doppelte Distanz die B-Norm für die deutschen Meisterschaften in Braunschweig Ende Juni gelaufen. Bei viel zu heftigem Rückenwind von 3,9 Metern pro Sekunde ist er im Vorlauf 10,55 Sekunden gesprintet, im Finale sind ohne Schub von hinten gültige 10,68 Sekunden angezeigt worden, womit Wieland vier Hundertstel unter dem Richtwert geblieben ist. Auch über 200 Meter überzeugt der zweimalige Sieger mit Bestleistung von 21,70 Sekunden.

Zwei weitere Erfolge hat es in der U20 für seine Schwester Anna Wieland (Sport-Union Neckarsulm) gegeben. Sie präsentiert sich mit Bestleistung über 100 Meter in 12,04 Sekunden und als klare Siegerin über 200 Meter in 24,99 Sekunden. Auch Anna Wieland hat damit die Normen für die deutschen Meisterschaften klar unterboten. Ihr Clubkollege Cedric Rieker schafft zudem über 300 Meter mit Bestleistung von 38,34 Sekunden seine zweite DM-Norm in der U16.

Karl Löbe läuft in Pfungstadt Bestzeit

In Pfungstadt ist Karl Löbe (TSG Heilbronn) über 800 Meter in 1:53,70 Minuten als Zweiter unter mehr als 50 Startern Bestzeit gelaufen und hat die Norm für die U23-DM deutlich geknackt.

In Weissach im Tal ist dies für die U20-Klasse auch Ole Federolf (ULG/TSG Öhringen) mit seiner Bestmarke von 3:59,58 Minuten über die 1500 Meter gelungen. Die schon für Titelkämpfe der U16 qualifizierte Hannah Zeiler (TSG Heilbronn) gewinnt die 100 Meter der W 15 in 12,89 Sekunden und erzielt im Weitsprung mit 5,10 Meter Bestleistung. Anika Eckert (ULG/TV Flein) gewinnt die 80 Meter Hürden in 13,02 Sekunden und Livia Weigle (ULG/TSG Bretzfeld-Rappach) die 100 Meter W 15 in 13,15 Sekunden.

 

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