Klassenerhalt ist das oberste Ziel der Hohenloher Tennis-Mannschaften
Damen 30 der SPG Ingelfingen/Niedernhall/Weißbach starten mit einem ungewöhnlichen Spielmodus in die Saison. Die Herren 30 der TSG Hohenlohe stehen bereits vor ihrem zweiten Spiel - fünf Wochen nach dem ersten.

Eine ungewohnte Saison kommt auf die Damen 30 der SPG Ingelfingen/Niedernhall/Weißbach in der Württembergliga zu. In dieser Saison stehen für das Team aus dem Kochertal Hin- und Rückspiele auf dem Programm. Geschuldet ist das der geringen Staffelgröße von nur vier Mannschaften. Die Spielgemeinschaft startet am Sonntag um 10 Uhr mit einem Heimspiel gegen den TC Wangen in die Saison.
Ihre erste Partie hinter sich hat hingegen die SPG TSG Hohenlohe aus Öhringen und Pfedelbach. Allerdings ist diese schon fünf Wochen her. Nun steht ebenfalls am Sonntag um 10 Uhr das erste Saison-Heimspiel für die Herren 30 in der Oberliga an. Gegner ist dann die TA SG Bettringen. Während die Hohenloher ihr erstes Spiel knapp mit 4:5 verloren, gewann der Gegner seines mit 5:4.
SPG TSG Hohenlohe wollen erneut die Klasse halten
"Jetzt geht es ans Eingemachte. Nun sehen wir, wer fit ist und etwas getan hat", sagt Trainer Heiko Ortwein. "Es kommen nun die Wochen der Wahrheit." Wie in der vergangenen Saison haben die Hohenloher als oberstes Ziel den Klassenerhalt ausgegeben. Dafür müsste das Team mindestens Fünfter oder besser werden.
Verändert hat sich die Mannschaft kaum. "Am ersten Spieltag hat man gesehen, dass alle Mannschaften ungefähr gleichstark sind", sagt Ortwein. "Es kommt natürlich auch immer darauf an, wer mit welcher Besetzung spielt. Wenn bei uns alle da sind, haben wir eine gute Chance, das Ziel zu erreichen." Dann dürfte sich die TSG im Mittelfeld der Tabelle einordnen. Aber klar ist auch, allzu viele Ausfälle können nicht kompensiert werden. "In der Breite sind wir einfach nicht so gut besetzt, wie größere Vereine."
Neuer Spielmodus sorgt für ein gemischtes Meinungsbild
Dies trifft auch auf die Kochertal-Spielgemeinschaft der Frauen zu. Spielt die SGM in Vollbesetzung, ist ihr alles zuzutrauen. Fehlen zu viele Spielerinnen, wird es eng. Einen klaren Favoriten hat Abteilungsleiter Dirk Hasenauer ausgemacht: den Tennisklub Ulm. "Viele von deren Spielerinnen haben eine einstellige Leistungsklasse, das hat bei uns nur eine", sagt Hasenauer. Und zwar die Nummer eins Nicole Marks, die schon etwas heraussticht. "Die anderen drei Teams dürften auf Augenhöhe sein."
Er mag den Modus in dieser Saison ganz gerne. "Ich finde das interessant. So hat man auch mal die Möglichkeit zur Revanche, wenn gegen ein Team ein Spiel verloren ging. Einige Spielerinnen sehen dies aber anders." Schließlich ist man im Tennis Hin- und Rückspiele nicht gewohnt. "So haben wir aber trotz der kleinen Gruppe relativ viele Spiele", sagt Hasenauer. "Unser Ziel ist erstmal der Klassenerhalt." Dafür darf die SPG nach den sechs Partien nicht Letzter werden. Das ist durchaus möglich.
Keine personellen Veränderungen bei der SPG
Bei Ingelfingen/Niedernhall/Weißbach greift man wie bei den Männern der TSG Hohenlohe ebenfalls auf das bekannte Stammpersonal zu. Neuzugänge oder Veränderungen gab es keine. Die Qualität der acht Stammspielerinnen passt aber auch so. Dies bewies das Team in den vergangenen Jahren - allerdings mit anderem Modus.
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