Das Aus des Neckar-Cups in Heilbronn als neue Chance für die Hohenlohe Open?
Im Oktober 2019 sollte in Öhringen das Challenger-Turnier Hohenlohe Open stattfinden. Das sagt der Mitorganisator von einst über den Umzug des Neckar-Cups nach Bad Rappenau.

Weltklasse-Tennis in der Region, das hat Tradition. Von 1988 bis 2014 wurden im Unterland, genauer gesagt in Talheim, die Heilbronn Open ausgetragen, von 2014 bis 2024 lockte der Neckar-Cup nach Heilbronn – der ab 2025 im Kraichgau weitergeführt werden soll, in Bad Rappenau. Sollte es nicht auch in Hohenlohe einst ein Challenger-Turnier geben?
„Es ist letztlich am Verein gescheitert.“
Thomas Grabert
Ja, 2019 gab es schon sehr konkrete Pläne, in Öhringen die Hohenlohe Open durchzuführen. Doch so weit kam es nicht. Wie war das damals? „Das ist schon fast vergessen, so lange her“, sagt Thomas Grabert. Wobei der Geschäftsmann aus Öhringen erzählt, dass es kürzlich in der Tennis-Spielgemeinschaft Hohenlohe der TSG Öhringen und des TSV Pfedelbach Thema gewesen sei, „ob ein großes Turnier bei uns möglich wäre“. Denn im Verein habe es Veränderungen gegeben.
Die ATP hatte schon Grünes Licht für die Hohenlohe Open gegeben
Im Februar 2019 hatte die Spielerorganisation ATP den Daumen gehoben und die Heilbronner Stimme/Hohenloher Zeitung getitelt „Grünes Licht für Hohenlohe Open“. Anfang Oktober 2019 sollte es die Premiere geben. Doch Veranstalter IsarOne um Alessandra Trenkle hatte Schwierigkeiten, die fürs Turnier notwendigen 200 000 Euro an Sponsorengeldern zusammenzubekommen. „Es ist aber letztlich am Verein gescheitert“, erzählt Thomas Grabert (Ö-Center, Intersport Grabert in Öhringen und Heilbronn) fünfeinhalb Jahre später. Er wäre damals Mitorganisator gewesen.
Das Aus des Neckar-Cups in Heilbronn sieht der aktive Tennisspieler bei der TSG Hohenlohe („Mit Alessandra Trenkle hatte ich schon lange keinen Kontakt mehr“) nicht als neue Chance für die Hohenlohe Open. Wenn, dann wäre eher ein Padel-Turnier interessant, „denn das ist in aller Munde". Den Rückzug des Neckar-Cups in Heilbronn bedauert Grabert: „Das war eine tolle Veranstaltung, ich war relativ oft vor Ort.“ Den Neckar-Cup als Sponsor in Bad Rappenau zu unterstützen, habe er nicht vor: „Das ist zu weit weg für uns, und es gibt einen Intersport-Kollegen vor Ort.“
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare