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Sexuelle Belästigung? Bietigheim Steelers äußern sich zu Vorwürfen gegen Trainer

  
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DEL2-Aufsteiger Bietigheim Steelers hält trotz Ermittlungen gegen Cheftrainer Alexander Dück vorerst an ihm fest. Der Eishockey-Verein nahm in einer Vereinsmitteilung Stellung zu den Vorwürfen. 


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Am Samstagabend beendete DEL2-Aufsteiger Bietigheim Steelers das Schweigen in der Causa Dück und veröffentlichte auf der Homepage und den eigenen Social-Media-Kanälen eine Stellungnahme. Darin betont der Club, dass die „gegen den Trainer Alexander Dück erhobenen Vorwürfe sehr ernst“ genommen würden. Aufgrund des laufenden Verfahrens erfolgte jedoch keine inhaltliche Auseinandersetzung. 

Anzeigen von zwei Physiotherapeutinnen 

Am Freitag hatte die Staatsanwaltschaft Heilbronn bestätigt, dass gegen Dück wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung ermittelt werde. Laut eines Berichts der „Bietigheimer Zeitung“ sollen die Anzeigen von zwei Physiotherapeutinnen ausgegangen sein. Diese sollen aufgrund einer Kooperation ihres Arbeitgebers, dem Athletic Solution Center in Bietigheim, bei den Steelers gearbeitet haben. Weder die Betroffenen noch die Steelers hatten sich am Freitag, 16. Mai, gegenüber der Stimme äußern wollen.

Gegen Steelers-Trainer Alexander Dück ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Gegen Steelers-Trainer Alexander Dück ermittelt die Staatsanwaltschaft.  Foto: IMAGO/Julia Rahn

Steelers wollen mit Behörden kooperieren 

Der Oberliga-Meister der abgelaufenen Saison erklärte am Samstag nun seine Bereitschaft, „vollumfänglich mit den zuständigen Behörden“ zu kooperieren. Ebenso wurde das „uneingeschränkte Engagement für ein sicheres und respektvolles Umfeld für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ betont. Konkrete Maßnahmen wurden keine angekündigt, Meistercoach Dück bleibt also bis auf Weiteres im Amt. In verantwortlicher Position dürfte sich der 45-Jährige also um die vom Club gesetzten „sportlichen Ziele des Teams und die Vorbereitung der kommenden Saison“ kümmern. 

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