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Alte Hasen und junge Tennis-Hüpfer prägen die Meldeliste beim Heilbronner Neckar-Cup

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Das Starterfeld des 10. Heilbronner Neckar-Cups klingt gewohnt vielversprechend. Unter anderem sind die ehemalige Nummer 17 und 18 der Welt Anfang Juni dabei.

 Foto: Tom Weller

Das klingt gut, die Mischung stimmt: Die Offizielle Meldeliste des 10. Heilbronner Neckar-Cups kann sich sehen lassen. Hier Albert Ramos-Vinolas und Benoit Paire, ehemalige Top-20-Spieler Mitte 30. Dort Luca Van Assche und Adolfo Daniel Vallejo, zwei 20-Jährige auf dem Weg nach ganz oben. Und mittendrin deutsche Tennisprofis wie Maximilian Marterer, Benjamin Hassan und Rudolf Molleker, der das Challenger-Turnier am Trappensee 2018 gewonnen hat.

"Wenn es so bleibt, sind wir sehr zufrieden", sagt Metehan Cebeci, Turnierdirektor der Veranstaltung, bei der es um 127 000 Euro Preisgeld geht. "Da sind sehr hochgradige Spieler dabei und viele alte Bekannte." Wie zum Beispiel Publikumsliebling Daniel Elahi Galan. Der 27 Jahre alte Kolumbianer führt als 90. der Weltrangliste die "Official Player Acceptance List" der Spielerorganisation ATP an.

Heilbronner Neckar-Cup: Daniel Elahi Galan überzeugte als Publikumsliebling

Es sind diesmal fünf Profis aus den Top 100 - vor einem Jahr waren es sechs, vor zwei Jahren ebenfalls fünf. Die Erfahrung lehrt: Es ist eine Absichtserklärung der Sportler. Der 10. Neckar-Cup findet von 2. bis 9. Juni statt, in der zweiten Woche der French Open - das Feld des Challengerturniers ist abhängig vom Abschneiden der Profis beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres. Wenn Daniel Elahi Galan in Paris das Achtelfinale erreicht - wie vergangenen Sommer in Wimbledon -, dann wird er nicht in Heilbronn aufschlagen können. So dass ein Spieler, der in der Qualifikation ranmüsste, nachrutscht.

Auch im Turnier vor dem Turnier tummeln sich prominente Namen wie unter anderem Marco Cecchinato (Italien/ehemalige Nummer 16 der Welt), Jiri Vesely (Tschechien/35) und Chun-Hsin Tseng (Taiwan/22/Sieger des Challengers in Szekesfehervar im März).

 

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Bemerkenswert sind auch die bisherigen Anfragen in Sachen Wildcard. Metehan Cebeci verrät: "Unter anderem Filip Krajinovic und Nikoloz Basilashvili haben angefragt." Der 32-jährige Serbe, im Ranking auf Platz 696 abgestürzt, gewann an der Krummen Steige 2017 und 2019; der 32-jährige Georgier (531) triumphierte hier 2016. Aber das wird für beide wohl nichts mit der Freikarte: "Zwei der drei Wildcards gehen aufgrund unserer Kooperation an den Deutschen Tennis Bund", so Cebeci. "Ich hoffe, dass eine davon Oscar Otte bekommt." Der 30-jährige Kölner kämpft sich nach einer Knieverletzung zurück. Vor zwei Jahren war er die Nummer 36 der Welt, aktuell steht er auf Platz 438. Die letzte Wildcard werde in der Hoffnung auf einen Superstar wieder "kurz vor knapp" vergeben.

Wüterich Paire schrottet gern sein Arbeitsgerät

Es will schon etwas heißen, wenn die alten Hasen Ramos-Vinolas (36 Jahre) und der vergangene Woche 35 gewordene Paire noch in den Top 150 mitmischen. Der bisher bei drei ATP- und acht Challenger-Turnieren siegreiche Mann aus Avignon ist mit Sicherheit der auffälligste Spieler des Feldes: Sein Bart ist lang, sein Hemdkragen stets aufgestellt und sein Sportgerät permanent gefährdet. "In fast jedem Match schlägt er einen Schläger kaputt", hat Metehan Cebeci vor einem Jahr gesagt, als Paire schon einmal auf der Heilbronner Meldeliste stand - und noch kurzfristig absagte.

Interessant: Stärkste Nation auf der bisher 21 von letztlich 32 Namen umfassenden Meldeliste ist Frankreich mit sechs Profis. Zufall? "Nein", sagt Metehan Cebeci. "Zum einen sind die Franzosen und auch die Italiener mittlerweile das, was die Spanier auf Sand einmal waren. Zum anderen sprechen die Spieler untereinander. Sie wissen, was sie bei uns bekommen." Und zum runden Geburtstag des Turniers legen die Turnierdirektoren Mine und Metehan Cebeci sowie Organisator Tom Bucher quasi noch ein Geschenk für die Profis aus aller Welt dazu - mehr wird erst am 24. Mai verraten, bei der Pressekonferenz vor dem 10. Neckar-Cup.

Tickets

Karten für den 10. Heilbronner Neckar-Cup (2. bis 9. Juni) gibt es unter www. diginights.de und www.neckarcup.de

 
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