Milan Hosseinis Lehren aus dem Weltcup in Osijek

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Der 24-jährige Unterländer Sportler des Jahres turnt in Kroatien mit der Weltelite. Das bringt Wettkampfpraxis und sind Erfahrungen, die das Talent aus Flein nach seiner langen Verletzung braucht.

Milan Hosseini  hat beim DTB-Pokal in Stuttgart Mitte März nach einer langwierigen Nackenverletzung sein Comeback gegeben.
Milan Hosseini hat beim DTB-Pokal in Stuttgart Mitte März nach einer langwierigen Nackenverletzung sein Comeback gegeben.  Foto: IMAGO/Sandy Dinkelacker

Zurückgekehrt vom Weltcup – und gleich wieder voll ins Training im Kunstturnforum Stuttgart eingestiegen. Der Unterländer Sportler des Jahres, Milan Hosseini von der TG Böckingen, hat – trotz Krankheit im Vorfeld – den Weltcup im kroatischen Osijek genutzt, um nach seiner langwierigen Nackenverletzung wieder Wettkampfpraxis zu sammeln. „Es war sehr gut, dass ich da geturnt habe, weil einen das immer nach vorne bringt“, sagt der 24-Jährige. „Es war vor allem wichtig nicht nur Boden zu turnen, sondern auch Barren und Reck.“

Milan Hosseini zeigt nicht nur an seinem Lieblingsgerät Flagge

Doch ausgerechnet an seinem Lieblingsgerät Boden ist der Fleiner gestürzt und mit einer Wertung von 12,000 Punkten nur auf Position 39 und damit weit hinter Sieger Artem Dolgopyat aus Israel (14,500) gelandet. „Natürlich habe ich mir mehr erhofft“, sagt Milan Hosseini. „Dass ich die Übung durchturne – und wenn ich sie auch von den Ständen sehr gut treffe, sind immer Chancen auf einen Finalplatz da. Das war diesmal leider nicht so.“

In Osijek hat der 24-jährige Milan Hosseini Übungen mit schwierigerem Ausgangswert gezeigt.
In Osijek hat der 24-jährige Milan Hosseini Übungen mit schwierigerem Ausgangswert gezeigt.  Foto: Frank Hammerschmidt

Wenn alles passt, ist immer ein Platz im Finale drin

Am Barren hat Milan Hosseini als 20. mit 13,100 Punkten und am Reck auf Rang 24 mit 12,366 Punkten solide Leistungen gezeigt, zumal der EM-Dritte von 2023 seine Übungen mit einem schwierigeren Ausgangswert präsentiert hat. „Es geht Schritt für Schritt in die richtige Richtung“, meint Milan Hosseini, „daher bin ich erstmal zufrieden. Vielleicht sollten es jetzt auch noch nicht hundert Prozent sein. Aber ich bleibe weiter dran.“

Für den Unterländer zählt in der momentanen Phase ebenso, mit Freude schmerzfrei dabei zu sein und die internationale Atmosphäre als Ansporn für die tägliche Arbeit zu nehmen. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, in Osijek zu starten und das – ähnlich wie beim DTB-Pokal in Stuttgart - wieder mitzuerleben.“

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